Forum Netzwerk Brandenburg
   
 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Partner, Netzwerker und Kolleg*innen,

Zum neu eingeläuteten Jahrzehnt sind wir wieder mit vollem Elan durchgestartet, und begrüßen Sie heute mit den ersten Forum-News des Jahres 2020.

Die Aktivitäten beginnen mit – ja, Sie haben richtig geraten! – der Grünen Woche, die wir nun schon seit mehreren Jahren mit einem gemeinsamen Messeauftritt der Akademien im ländlichen Raum bestreiten.

Anschließend steigen wir in unser Jahresprogramm ein – auch in 2020 laden wir Sie herzlich zu den Veranstaltungen des Forums ein. Es erwartet Sie unter anderem eine Jahreskonferenz zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse, bei der wir als Gradmesser für die Lebensqualität die Kultur auf dem Land anlegen.

Anfang März freuen wir uns auf rege Teilnahme an der Auftaktveranstaltung zum 11. Landeswettbewerb Unser Dorf hat Zukunft, zu dem das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz aufruft.

Einen weiteren Wettbewerb möchten wir Ihnen sehr ans Herz legen: Mit dem Modellvorhaben Smarte LandRegionen unterstützt das BMEL bis zu sieben einzelne Landkreise bei der Entwicklung und Umsetzung digitaler Lösungen im ländlichen Raum mit bis zu 500.000 €. Kein Pappenstiel.

Aktuelles vom Forum

Internationale Grüne Woche in Berlin

An uns kommt man dieses Jahr nicht vorbei – im wahren Sinne des Wortes. Die neue Messehalle hub27, in der wir dieses Jahr vertreten sind, dient als neuer zusätzlicher Eingang zur Grünen Woche. Der Eintritt ist dort täglich schon um 9:30 Uhr möglich, also eine halbe Stunde vor Öffnung der anderen Messeeingänge. Der Shuttle-Bus hält genau vor der Tür.

Regionale Akteure im Gespräch mit der Politik

Gleich am ersten Messetag, Freitag dem 17. Januar, kommen wir ins Gespräch mit den neuen und bisherigen Mitgliedern des Ausschusses für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Brandenburger Landtags, und mit dem neuen Minister für dieses Ressort, Axel Vogel. Ein Porträt von Minister Axel Vogel finden Sie hier auf der Website des ELER.

Das im Koalitionsvertrag benannte vorrangige Ziel der neuen Landesregierung, für gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Teilen Brandenburgs zu sorgen, klingt vielversprechend. Eine ganzheitliche strategische Landesentwicklung soll die vorhandenen strukturellen Ansätze, die im Landesentwicklungsplan, in Förderrichtlinien oder regionalen Entwicklungskonzepten niedergelegt sind, noch besser als bisher für die gemeinsame Sache zusammenbringen. Die Ergebnisse aus der Arbeit der Enquete-Kommission 6/1 zur Zukunft der ländlichen Regionen werden aufgegriffen und Vorschläge wie eine Interessenvertretung der Dorfbewegung in einem „Parlament der Dörfer“ weiter verfolgt. Auch wenn die Ländliche Entwicklung nicht mehr in der Bezeichnung des Ministeriums zu finden ist, die Ziele für den ländlichen Raum im Brandenburg scheinen durchaus ambitioniert zu sein. Wir sind sehr gespannt, und möchten im Gespräch mit den Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung mehr dazu erfahren. Aus den ländlichen Regionen Brandenburgs werden einige LEADER-Regionalmanager, Bürgermeister und Netzwerkpartner in den Austausch mit den Vertretern der Landesregierung treten.

Länderübergreifender Fachaustausch

Wir führen Fachrunden zu Themen der ländlichen Entwicklung im Bistrowagen des Jugendzirkus Ubuntu durch. Dazu haben wir jeweils Experten und Praktiker aus den Kommunen und Regionen, aus Netzwerken und Initiativen als Gäste eingeladen. Diese Gesprächsrunden, die wir nun schon seit einigen Jahren auf der IGW führen, geben immer Anregungen, Impulse und neue Kontakte, die die Fachdiskussion und die Netzwerkarbeit für die Brandenburger ländliche Entwicklung beleben und bereichern.

Projekte präsentieren sich

Zugleich bietet der Gemeinschaftsstand auf der Messe Brandenburger Projekten eine Plattform, ganz im Sinne unseres Auftrags, sich selbst zu präsentieren, mit Mitmachaktionen und persönlichem Austausch, Bühnenauftritten, mit Fotos und Filmen. Unsere Schwerpunkte sind in diesem Jahr: Digitalisierung, Bildung und Kultur sowie Mobilität.

Mitgliedsdörfer der AG historische Dorfkerne werden einen Messetag gestalten (Dienstag, 21. Januar) und laden zu einem Memory über baukulturelle Schätze in den märkischen Dörfern ein. Die Gustav Seitz Stiftung aus Trebnitz präsentiert sich am Mittwoch, dem 22. Januar an unserem Stand. Die LAGn der LEADER-Regionen Oderland und Spree-Neiße-Land fahren mit Projektvertretern und Netzwerkpartnern nach Berlin und gestalten den Stand am 24. und 25. Januar. Außerdem am zweiten Wochenende mit dabei: der Lucke-Hof aus Premnitz und DiANA, die virutelle Co-Moderatorin. Zum Überblick

Landeswettbewerb: Unser Dorf hat Zukunft

Am 2. März 2020 richtet das Forum die Auftaktveranstaltung zum 11. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ aus.

Zur Teilnahme am Wettbewerb haben Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Axel Vogel sowie der Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds Brandenburg, Jens Graf, aufgerufen. Beteiligen können sich an der ersten Runde, in der der Wettbewerb auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte ausgetragen wird, alle Dörfer, aber auch dörflich geprägte, städtische Ortsteile.

Gesucht werden kreative Ideen und engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich gemeinsam mit der Verwaltung und ihren Vereinen einsetzen, die bauliche und soziale Dorfentwicklung aktiv und nachahmenswert zu gestalten. Je besser es gelingt, jeden einzelnen Bürger davon zu überzeugen und einzubeziehen, neue Mitstreiter zu gewinnen und den Zusammenhalt zu stärken, umso mehr ist der Wettbewerb ein Erfolg für die dörfliche Gemeinschaft. Wer sich in den letzten 25 Jahren an dem nun schon traditionellen Wettbewerb beteiligt hat – aus mittlerweile immerhin 1400 Dörfern - berichtet von neuer Aufbruchsstimmung im Dorf, der gemeinsamen Weiterentwicklung von Handlungsfeldern der dörflichen Entwicklung und mehr Klarheit über schon Erreichtes und noch zu Entwickelndes, unabhängig davon, ob ein Preis gewonnen wird oder nicht.

Trotzdem schön: unter den bundesweiten Siegern der letzten 3-stufigen Wettbewerbsphase sind zwei aus Brandenburg: Dissen, Landkreis Spree-Neiße (Gold) und Garlitz, Landkreis Havelland (Silber und Sonderpreis für Kultur im Dorf). Sie werden auf der Grünen Woche bei einer Festveranstaltung des BMELs geehrt.

Höhere Förderquoten für Dörfer

Und von LEADER gibt es zum Jahrzehntwechsel gleich eine gute Nachricht für Dörfer: Finanzschwächere Dörfer haben jetzt die Möglichkeit, bis zu 90% Fördermittel für ihre Vorhaben zu bekommen. Förderfähige Vorhaben können sich richten auf eine erreichbare Grundversorgung, auf die Belebung von Ortskernen oder die Beseitigung von Gebäudeleerständen. Näheres finden Sie auf der Website des Ministeriums (Änderungserlass II 2 d)

Bundeswettbewerb: Smarte Landregionen

Die Digitalisierung zeigt schneller konkrete Anwendungen und Chancen für den ländlichen Raum, als von manchem erwartet. Und so gibt es einen neuen Wettbewerb vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE), mit dem bis zu sieben einzelne Landkreise bei der Entwicklung und Umsetzung digitaler Lösungen im ländlichen Raum unterstützt werden. Bei Smarte Landregionen locken bis zu einer halben Million Euro als Förderung auf 4 Jahre für die ausgewählten Landkreise. Sie gestalten mit dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (Fraunhofer IESE) neue digitale Dienste, führen diese vor Ort ein und gewinnen Bürgerinnen und Bürger für die Nutzung. Dabei sind sie gefordert, den Kompetenzaufbau in ihrer Verwaltung, die Sensibilisierung ihrer Bürgerinnen und Bürger sowie die Umsetzung einer eigenen regionalen Digitalisierungsstrategie voranzubringen.

Eine digitale Vernetzung von medizinischen und pflegerischen Diensten, ein Portal zur Kommunikation und Beteiligung von Bürger*innen, eine Bildungsplattform für lebenslanges generationsübergreifendes und interdisziplinäres Lernen, die digitale Unterstützung von Unternehmensansiedlungen und Fachkräfte-Gewinnung, autonom gesteuerte Fahrzeuge oder online-Bestellungen im mobilen Dorfladen – was auch immer Sie derzeit bewegt und was Sie entwickeln wollen: bei Interesse können Sie Ihre Interessenbekundung bis zum 28. Februar 2020 einreichen.

 
     
 

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