News deutschlandweit

Hier finden Sie ausgewählte Nachrichten zu Themenfeldern der ländlichen Entwicklung, insbesondere zu LEADER-Projekten und -Prozessen in Deutschland.

Schauen Sie auch regelmäßig beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft unter dem Programm für Ländliche Entwicklung (BULE). Hier finden Sie Ausschreibungen und Wettbewerbe ebenso wie grundlegende Informationen zur Förderung des Ländlichen Raums.

Die Deutsche Vernetzungsstelle für Ländliche Räume (dvs) bietet Veranstaltungen zu verschiedenen Themen der ländlichen Entwicklung an, veröffentlicht Materialien zu verschiedenen Themen und betreibt eine Projektdatenbank mit guten Beispielen aus ganz Deutschland. Auf der Website der dvs finden Sie ebenfalls Wettbewerbe, Ausschreibungen und andere Beteiligungsmöglichkeiten.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen (BAGLAG) ist der Zusammenschluss der LEADER-Regionen in Deutschland. Sie vertritt die Interessen des ländlichen Raums auf Bundes- und europäischer Ebene. Die Brandenburger LEADER-Regionen sind als Ländernetzwerk gemeinsam Mitglied in der BAGLAG.


Deutscher Nachbarschaftspreis 2018 (bewerben bis zum 1. Juli!)

Der Preis ist eine bundesweite Auszeichnung für all diejenigen, die sich vielerorts als Nachbar für Nachbarn einsetzen, das Miteinander stärken und das WIR gestalten.

Das Engagement jedes Einzelnen leistet dabei im Kleinen einen großen und wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land. Ein Betrag, der uns allen zugute kommt. Wir finden dieses Engagement (gehört) ausgezeichnet! Die nebenan.de Stiftung sucht Projekte von und für die Nachbarschaft. Bewerben können sich Nachbarschaftsvereine, Stadtteilzentren, gemeinnützige Organisationen, Sozialunternehmen sowie engagierte Gruppen und lose Zusammenschlüsse von engagierten Nachbarn. Insgesamt werden über 50.000 € vergeben.


dvs-Wettbewerb "Gemeinsam stark sein" - Bewerbung bis zum 15. Mai 2018

Mit dem Wettbewerb möchte die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (dvs) in diesem Jahr wieder die besten Projekte aus den LEADER-, ILE- und Vital-Regionen der Bundesländern auszeichnen. Ziel ist es, beispielhafte und originelle Projekte zu ehren und über die regionalen Grenzen hinaus bekannt zu machen.

Beim letzten Wettbewerb wurde das Brandenburger Projekt "Bürger- und Kreativhaus Zur alten Mühle Bruchmühle" als Bundessieger gekürt.

Das Thema der diesjährigen, sechsten Wettbewerbsrunde lautet "Tourismus und Naherholung". Dabei können insbesondere Projekte punkten, die die regionale Verankerung und Wertschöpfung fördern, einen Mehrwert für die Bevölkerung vor Ort bieten und mit ihrem Angebot saisonaler Schwankungen ausgleichen. Ebenso ist die branchenübergreifende Vernetzung ein wichtiges Kriterium. Mehr Infos finden Sie in den Wettbewerbsunterlagen:

dvs-Wettbewerb_Vorlage-Projektbeschreibung

Bitte reichen Sie Ihr Projekt/ Ihre Projekte aus Ihrer Region bis zum 15. Mai 2018 beim Forum ländlicher Raum-Netzwerk Brandenburg ein (per E-Mail oder Postweg). Nutzen Sie hierfür schon die Vorlage der dvs mit den entsprechenden Fotos und Anforderungen. Der Aufwand ist mit einer Projektbeschreibung von 1-2 Seiten überschaubar.

Wir bilden eine Jury, die die Projekte bewertet und den Gewinner der Brandenburgauswahl bei der dvs einreicht (hier ist der Einsendeschluss der 30.05.2018).


Wettbewerb: Land und Leute - die Kirche in unserem Dorf - Einreichung bis zum 15. Juni 2018

Die Wüstenrot Stiftung sucht mit ihrem nunmehr vierten Wettbewerb „Land und Leute“ gezielt nach Beispielen dafür, wie Kirchen, Klöster und andere Gebäude im kirchlichen Kontext mit neuen Konzepten einer veränderten oder ergänzten Nutzung weiterhin als zentrale Orte und Begegnungsräume in kleinen Gemeinden (bis 5.000 Einwohner) bestehen können. Ein wichtiger Aspekt ist die Aufgabe, wie aus vorhandenem Gebäudebestand in einer gemeinschaftlichen Initiative durch eine veränderte Nutzung neue Chancen für eine lokale Entwicklung entstehen können, die zu neuen Bausteinen für das Arbeiten, Leben und Wohnen in kleinen Gemeinden werden.

Eingereicht werden können alle Arten der Veränderungen an Kirchengebäuden von der Modernisierung, Erweiterung, Verkleinerung bis zur Umnutzung. Besonderes Interesse gilt dabei allen Formen einer damit verbundenen Überführung der in kleinen Gemeinden traditionell vorhandenen Gemeinschaft in neue Formen von gemeinsamer Identität und sozialer Nachbarschaft. Dazu kann der Erhalt von Infrastruktur und Nahversorgung gehören oder lokale Kooperationen zur Stärkung der örtlichen Attraktivität oder neue Dienstleistungsangebote rund um die Sicherung der Lebensqualität in kleinen Gemeinden, beispielsweise rund um Bildung, Kunst und Kultur.


Wettbewerb: Starke Bildungsinitiativen für nachhaltige Entwicklung - bewerben Sie sich bis zum 15. Mai 2018

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche UNESCO-Kommission zeichnen 2018 bereits zum dritten Mal Initiativen zur erfolgreichen Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung aus. Bewerben können sich Netzwerke, Lernorte und Kommunen, die Bildung für nachhaltige Entwicklung ins Zentrum ihrer Arbeit stellen. Gefragt sind KiTas, Schulen, Unternehmen, Vereine oder Universitäten, Netzwerke, Lernregionen oder Bildungslandschaften mit innovativen Ideen für mehr Nachhaltigkeit.
Eine Expertenjury, bestehend aus Mitgliedern der Nationalen Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie Vertreterinnen und Vertretern des BMBF, der Freien Universität Berlin und der Deutschen UNESCO-Kommission vergibt die Auszeichnungen. Die Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung ist in der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und dem UNESCO-Weltaktionsprogramm (2015-2019) als Ziel für die Weltgemeinschaft festgeschrieben.


Wettbewerb um den dritten Deutschen Mobilitätspreis - Bewerbung bis zum 28. Mai 2018

Deutschland Land der Ideen

Der Deutsche Mobilitätspreis zeichnet Ideen und Projekte aus, die auf diese Frage innovative Antworten geben. Weil sie in sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhängen denken. Weil sie die digitalen Chancen unserer Zeit nutzen. Und weil sie schon jetzt für uns alle die mobile Welt von morgen gestalten.
2018 werden Ideen und Projekte gesucht, die sich der Nachhaltigkeit verschrieben haben. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie unsere Mobilität zukünftig noch effizienter, sauberer und nachhaltiger werden kann.


Neue Studie über wirtschaftliche Bedeutung von Wohnmobiltourismus zeigt Chancen für Regionen auf

Hohe Übernachtungs- und Umsatzzahlen machen die Reisemobilisten zu einem touristischen Marktsegment, das Beachtung verdient. Die neue Grundlagenstudie „Camping- und Reisemobiltourismus als Wirtschaftsfaktor“ des dwif untersucht Angebot, Nachfrage und ökonomische Relevanz und liefert Zahlen und Orientierung für Deutschland. 13,5 Mio. Übernachtungen durch Reisemobilisten fanden danach auf und außerhalb von Reisemobilstellplätzen statt.


Gute Beispiele für Entwicklung kleinerer Kommunen

Die Publikation des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) enthält Berichte aus 18 Orten in Deutschland und anderen Ländern. Sie zeigen, wie Kleinstädte gesellschaftliche, ökologische und technologische Entwicklungen nutzen – etwa in den Bereichen Smart City, Mobilität, Tourismus und Energie.

Die Sammlung basiert auf zahlreichen Projekten aus Wettbewerben, Forschungsprojekten, Netzwerken und Initiativen. Auch die Städtebauförderung bot viele gute Beispiele aus der Praxis. Ein Steckbrief stellt jedes Beispiel kurz vor. Über Links und Verweise auf Videos können sich Interessierte tiefergehend informieren.

Die Stadt Prenzlau in Brandenburg setzt beispielsweise auf erneuerbare Energien. Mit umfangreichen Maßnahmen verfolgt sie das Ziel, eine energieautarke Kommune zu werden. In der Stadt Vorchdorf in Oberösterreich schafft der 3-D-Druck ganz neue Möglichkeiten für die Heim- und Gemeinschaftsproduktion. In Sion im Wallis sollen autonom fahrende Busse das Nahverkehrsnetz attraktiver machen.

Neben den Beispielen enthält die Expertise drei Szenarien zur möglichen Entwicklung von Kleinstädten. Das soll die Leitbild- und Zukunftsdiskussionen in Kleinstädten unterstützen.


Vertrauen in die Region

Wie stärkt man die Verantwortung regionaler Akteure in LEADER-Aktionsgruppen und wie schafft man dafür das notwendige Vertrauen? Das war die zentrale Fragestellung einer Veranstaltung der dvs in Kooperation mit der BAGLAG und der Agrarsozialen Gesellschaft auf dem Zukunftforum des BMELs, das alljährlich parallel an zwei Tagen der Grünen Woche stattfinden.

Anfang der 90er Jahre war das Ziel der Gemeinschaftsinitiative LEADER, Verantwortung in die Region abzugeben und die Förderung zu vereinfachen – von Vereinfachung kann man heute jedoch nicht mehr sprechen. Spätestens mit der Einbindung in die Mainstream-Förderung der zweiten Säule der europäischen Agrarpolitik wurde der LEADER-Ansatz mit einer unüberschaubaren Regelungsdichte überfrachtet. Mit der Folge: Projektträger wenden sich zunehmend ab und verzichten sogar gänzlich auf eine Förderung. Was ist der Ausweg aus diesem Förderdilemma? Vielleicht eine Rückbesinnung auf die Wurzeln von LEADER?


Land mit Zukunft - Neue Ideen vom Runden Tisch

Die Großstädte boomen, das platte Land schrumpft“, diese Formel beschreibt grob umrissen die derzeitige demografische Entwicklung in Deutschland. Eine drohende Abwärtsspirale lässt sich nur zusammen mit den Menschen vor Ort aufhalten. Dieser Grundgedanke ist Kern des Programms „Land mit Zukunft“ der Landesstiftung "Miteinander in Hessen" und der Herbert Quandt-Stiftung. Bürgerinnen und Bürger haben in Nordhessen an Runden Tischen Versorgungslücken ausgemacht und dann darauf zugeschnittene Projekte entwickelt – professionell unterstützt und gefördert vom Programm „Land mit Zukunft“. Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung hat das Programm begleitet und zusammengefasst, wie erfolgreiche Projekte entstanden sind, aber auch, wo und warum es zu Fehlschlägen kam.

Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung beschäftigt sich als unabhängiger Think Tank mit den Ursachen und Folgen regionaler und globaler demografischer Veränderungen. Es sieht seine Aufgabe darin, das Bewusstsein für alle Fragen dieses Wandels zu schärfen, nachhaltige Entwicklung zu fördern, wissenschaftliche Informationen für den politischen Entscheidungsprozess aufzubereiten, neue Ideen in die Politik einzubringen und Konzepte zur Lösung demografischer und entwicklungspolitischer Probleme zu erarbeiten.


Ergebnisorientierung bei EU-Förderung - Workshop-Präsentation

Eine stärkere Ergebnisorientierung der EU-Förderung post 2020 wird intensiv diskutiert. Eine der Veranstaltungen des BMEL-Zukunftsforums auf der Grünen Woche 2018 in Berlin widmete sich einer stärkeren Ergebnisorientierung der EU-Förderung. Ausgehend von den bisherigen Erfahrungen aus den ELER-Bewertungen wurden Ansätze für eine mögliche optimierte Ergebnisorientierung in der Zukunft vorgestellt und diskutiert. Die MEN-D Jahresveranstaltung 2018 stand daher unter der Überschrift "Erfahrungen aus den ELER-Bewertungen 2017 und Rückschlüsse für eine optimierte Ergebnisorientierung". Das durchführende Netzwerk (MEN-D) hat die Veranstaltungspräsentationen nun veröffentlicht.


Publikation "Mal über Tabuthemen reden"

Die Dezembertagung 2017 des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung widmete sich dem Thema "Mal über Tabuthemen reden. Sicherung gleichwertiger Lebensbedingungen, Mindeststandards, Wüstungen ... worüber nur hinter vorgehaltener Hand diskutiert wird". Was ist zu tun, wenn trotz ehrlicher Anstrengungen entwicklungsferne ländliche Räume auf der Strecke bleiben. Die Politik betont, dass kein Dorf aufgegeben werden soll. Mindeststandards können eine gewisse Qualität sichern, doch nach welchem Maßstab legen wir sie fest? Und verhindern sie eventuell auch kreative Lösungen?


Ausgezeichnet! - Wettbewerb für vorbildliche Bürgerbeteiligung"

Einreichung bis zum 31. März 2018

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) lädt zusammen mit dem Umweltbundesamt (UBA) dazu ein, vorbildliche Bürgerbeteiligungsprojekte aus dem ganzen Bundesgebiet sichtbar zu machen und der Öffentlichkeit vorzustellen. Gut gemachte Bürgerdialoge und neue Formate der Bürgerbeteiligung können dazu beitragen, bessere politische Lösungen zu finden und das Vertrauen in unsere Demokratie zu stärken. Egal ob Beteiligung zu Vorhaben, Strategien oder Regelungen und Gesetzen – teilen Sie Ihre Erfahrungen und machen Sie mit bei "Ausgezeichnet! – Wettbewerb für vorbildliche Bürgerbeteiligung"!


13. Februar 2018

Neue Leitlinien zu Ausschreibungsverfahren für EU-finanzierte Projekte

Die EU-Kommission will nationale, regionale und lokale Verwaltungen bei öffentlichen Vergabeverfahren für EU-finanzierte Projekte besser unterstützen. Dazu hat sie  einen Leitfaden herausgegeben. „Die Unterstützung der Mitgliedstaaten bei der Organisation solider Ausschreibungsverfahren für EU-Investitionen ist von entscheidender Bedeutung, um den EU-Haushalt vor Fehlern zu schützen und die größtmögliche Wirkung jedes Euro, den die EU ausgibt, zum unmittelbaren Nutzen der Bürger zu gewährleisten“, so EU-Regionalkommissarin Corina Creţu. Die Leitlinien werden in Kürze in allen Amtssprachen verfügbar sein. Sie decken den gesamten Prozess von A bis Z ab, von der Vorbereitung und Veröffentlichung der Ausschreibungen über die Auswahl und Bewertung der Angebote bis hin zur Vertragsabwicklung.

Der Leitfaden enthält  Tipps zur Vermeidung von Fehlern, gute Praktiken und nützliche Links und Vorlagen. Außerdem wird erläutert, wie die Möglichkeiten der überarbeiteten Vergaberichtlinien von 2014 optimal genutzt werden können, d.h. weniger Bürokratie und mehr Online-Verfahren, um Kleinunternehmen die Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen zu erleichtern, sowie die Möglichkeit, bei der Vergabeentscheidung neue Kriterien für die Auswahl sozial verantwortlicher Unternehmen und innovativer, umweltfreundlicher Produkte einzuführen.

Die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESI-Fonds) leiten über 450 Mrd. EUR in die EU-Realwirtschaft im Förderzeitraum 2014-2020, wovon die Hälfte über das öffentliche Beschaffungswesen investiert wird.


Stellungnahme des EWSA zur lokalen Entwicklung

Der europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss hat eine Stellungnahme zu den Vorteilen einer von der örtlichen Bevölkerung betriebenen lokalen Entwicklung (CLLD) für die integrierte Entwicklung des lokalen und ländlichen Raums abgegeben. Diese liegt nun auch in deutscher Sprache vor. 
Darin geht es um die nach 2020 zu verfolgende Politik. Die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten haben mit der Erörterung des künftigen Finanzrahmens der europäischen Struktur- und Entwicklungsfonds (ESI-Fonds) begonnen. Eine Antwort auf die Frage, wie die EU das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger wiedererlangen und die Bindung an die Mitgliedstaaten stärken kann, sieht der Ausschuss in einem gut umgesetzten Ansatz der lokalen Entwicklung durch die lokale Bevölkerung (community-led local development, CLLD), der eine integrierte lokale Entwicklung und die Einbeziehung der Bürger und ihrer Initiativen ermöglicht. Der EWSA ist überzeugt, dass dieser Ansatz viele Vorzüge hätte und ein erfolgreiches Instrument der lokalen Entwicklung in Europa sein könnte.


Deutsche Spitzenverbände setzen sich für Fortführung der Europäischen Regionalpolitik ein

Der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund setzen sich für einen Erhalt der Europäischen Regionalpolitik auch in der kommenden Förderperiode nach 2020 ein. Sie unterzeichneten eine Grundsatzerklärung zur Allianz für die Kohäsionspolitik. Befürworter der EU-Kohäsionspolitik aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten haben sich zu einer Allianz für die Kohäsionspolitik zusammengeschlossen, weil sie der Ansicht sind, dass diese Politik auch weiterhin eine tragende Säule für die Zukunft der EU sein sollte. Die Allianz wurde durch die Zusammenarbeit zwischen den führenden europäischen Verbänden von Kommunen und Regionen und dem Europäischen Ausschuss der Regionen ins Leben gerufen.Die Vertreter der Spitzenverbände befürworten dee europäische Strukturpolitik als wichtigen Impulsgeber für deutsche Städte, Landkreise und Gemeinden und fordern, dass trotz zu befürchtender Mittelkürzungen durch den Brexit eine flächendeckende Förderung erhalten wird. Die Bürger profitieren demnach unmittelbar von der Förderung von Infrastruktur und Wirtschaft durch europäische Mittel, dies stärke auch den europäischen Zusammenhalt.


Report des Instituts der Deutschen Wirtschaft: Der ländliche Raum holt auf

In dem Report wird festgestellt, dass zwar die Abwanderung aus ländlichen Regionen zu Gunsten der städtischen Gebiete seit Jahren anhält, dies jedoch nicht von einer weiteren Zentralisierung der wirtschaftlichen Aktivitäten begleitet wird. Im Gegenteil, die Differenz zwischen Stadt und Land, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, wird geringer, das heisst, die ländlichen Räume verlieren zwar Einwohner, nicht jedoch an Wirtschaftskraft. Allerdings stellt der Report fest, dass die Streuung größer wird: es gibt sowohl ländliche Regionen wie Städte, die zurückfallen, als auch solche, die einen Aufstieg zu verzeichnen haben.


Was ist EIP-Agri?

Mit der Europäischen Innovationspartnerschaft "Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit" (EIP-Agri) soll die landwirtschaftliche Produktion durch besseren Austausch zwischen Praxis und Forschung effizienter und innovativer ausgerichtet werden. In so genannten Operationellen Gruppen arbeiten Unternehmer, Wissenschaftler, Berater und regionale Partner an konkreten Aufgabenstellungen zusammen. Nach dem Bottom-Up-Ansatz, wie bei LEADER, benennen Akteure aus der Praxis ihr betriebliches Anliegen und suchen sich Experten und Partner, mit denen sie dies gemeinsam bearbeiten wollen. Oder ein interessanter Lösungsansatz aus der Forschung soll erprobt werden, und die Wissenschaftler suchen Praxisbetriebe, für die diese Lösung ein konkretes Problem lösen oder die Produktivität steigern kann.

In einem kurzen Film auf der Website der Deutschen Vernetzungsstelle wird der Ansatz erklärt.


Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen

Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Förderer Deutsche Bank prämieren 2018 zum Thema Welten verbinden – Zusammenhalt stärken.  100 Innovationen für Deutschland. Sie zeichnen Projekte, Ideen und Initiativen aus, die Lebenswelten miteinander verbinden, die quer denken und Bekanntes auf den Prüfstand stellen, die dem Gemeinwohl dienen, ohne die Innovationskraft des Einzelnen zu vernachlässigen. Und die über Deutschland hinaus auch Signalwirkung entfalten können.

Bis zum 20. Februar 2018 können deutschlandweit Gründer, Firmen, Projektentwickler, Kunst- und Kultureinrichtungen, Universitäten, Initiativen, Vereine, Privatpersonen und viele mehr am Wettbewerb teilnehmen.


4. Programmausschreibung für Neulandgewinner - bis zum 25. Februar 2018 bewerben!

Mit dem Programm „Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort“ fördert die Robert Bosch Stiftung engagierte Menschen, die durch ihr Denken und ihr Tun den gesellschaftlichen Zusammenhalt in ländlichen Räumen Ostdeutschlands stärken. Wir begreifen diese Menschen als „mutige Akteure“ und unterstützen sie und ihre Vorhaben darin, ihre Vision von einem besseren Leben zu verwirklichen.
Neulandgewinner/innen geben sich nicht damit zufrieden, wie die Dinge sind. Mit Eigensinn und Beharrlichkeit packen sie die Probleme an und suchen nach Lösungen: Sie bauen Werkstätten auf und bieten Gelegenheiten für Begegnung, sie denken Mobilität neu und schaffen neue kulturelle Orte. Sie kümmern sich um Flüchtlinge und um Kinder, Junge und Alte. Die Ideen und Wege sind oftmals unkonventionell, stellen aber immer das Gemeinwohl und das Miteinander in den Mittelpunkt. Sie wirken in die Gesellschaft hinein, indem sie stabile zivilgesellschaftliche Strukturen aufbauen, neue Mitstreiter/innen gewinnen und als starke Akteure auf Augenhöhe mit Politik und Verwaltung für ihre Sache einstehen.
Das Programm wird ausgeschrieben für die Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Robert Bosch Stiftung führt ihr Programm gemeinsam mit dem Thünen-Institut für Regionalentwicklung eG, Berlin durch.


NEUERSCHEINUNG: Expertise "Neue Nachbarn - Zusammenleben im ländlichen Raum"

2015 und 2016 waren besondere Jahre, als überraschend viele Menschen aus Syrien, Irak, Afghanistan und anderen Ländern nach Deutschland und Schleswig-Holstein kamen. Für dieses Ereignis gab es keinen Fahrplan. Niemand war vorbereitet. Es waren Menschen vor Ort, an Bahnhöfen, in Erstunterkünften, in der Stadt und auf dem Land, die ohne Vorgabe wussten, was zu tun ist. Im überwiegend ländlich geprägten und kommunal kleinteilig strukturierten Schleswig-Holstein war schnell klar, dass die Integration dieser Menschen kein Thema nur der vier Oberzentren Kiel, Flensburg, Neumünster und Lübeck werden würde. Die ersten Berichte im Jahre 2015 bestätigten dies: Bürger, Ehrenamtler, Bürgermeister, Gemeindevertreter und Mitarbeiter der Amtsverwaltungen in den ländlichen Regionen Schleswig-Holsteins kümmerten sich. Im ländlichen Raum erfolgten Begegnungen und Kontakte über unterschiedliche Ebenen weitaus näher und persönlicher, als dies vor allem im großstädtischen Gefüge der Fall ist.

Die Akademie für die Ländlichen Räume Schleswig-Hosteins möchte mit einer Expertise die Ereignisse, die Prozesse und die spannenden Projekte der (spontanen) ländlichen Integrationsprozesse der Jahre 2015 und 2016 „einfangen“. In einem dialogischen Prozess unter Leitung der ALR e.V. waren verschiedene Akteure und Institutionen des Landes (SHGT, Flüchtlingsrat, Vertreter von kommunaler, Ämter- und Kreis-Ebene, Ehrenamt, Deutsches Rotes Kreuz, IHK Flensburg, Diakonie, SHHB, MELUR, Innenministerium) über ein Begleitgremium eingebunden.

Das Ergebnis ist beeindruckend und vielschichtig und insbesondere die erarbeiteten Empfehlungen  liefern klare Hinweise für strategische Entscheidungen und konkrete Handlungsansätze - auf Landesebene als auch bei Ihnen vor Ort. Möge die Expertise unserer Akademie einen Beitrag zur weiteren Stärkung eines guten Zusammenlebens im ländlichen Raum liefern!

Quelle: ALR


Kooperationssuche für LAGn europaweit

Das Europäische Netzwerk für ländliche Entwicklung (ENRD) hat ein neues Kooperationsinstrument für LAGn veröffentlicht. LAGn können nach Ländern und Projektideen Partner suchen oder selbst Kooperationen anbieten.


Einigung zur Reform der europäischen Regionalpolitik

Vertreterinnen und Vertreter von Europaparlament und EU-Mitgliedstaaten haben am Dienstag, 12. Dezember, eine vorläufige Einigung über eine Reform der europäischen Regionalpolitik erzielt. „Dies ist die größte Vereinfachung in der Regionalpolitik seit 25 Jahren“, sagt Constanze Krehl, regionalpolitische Sprecherin der Sozialdemokraten im Europaparlament und Berichterstatterin der legislativen Stellungnahme im Regionalausschuss.

Laut der Einigung sollen Verwaltungskosten nun pauschal abgerechnet werden können. Zudem sollen Projekte mit einem Volumen unter 400.000 Euro nur einmal kontrolliert werden. Da dies fast 90 Prozent der Projekte betrifft, stellt das einen enormen Bürokratieabbau dar

Die erzielte vorläufige Einigung über den die Regionalpolitik betreffenden Teil der sogenannten Omnibus-Verordnung zwischen EU-Parlament, EU-Kommission und Mitgliedstaaten muss noch formell von den Mitgliedstaaten und dem europäischen Parlament bestätigt werden.

Quelle: KBSplus


Schutz von Ackerland vor Bodenspekulation als Spekulationsobjekt

Die Europäische Kommission hatLeitlinien herausgegeben, die den Mitgliedstaaten helfen sollen, landwirtschaftliche Flächen vor Bedrohungen wie übermäßiger Preisspekulation und Eigentumskonzentration zu schützen. Die EU-Mitgliedstaaten haben das Recht, den Verkauf von Ackerland zu beschränken, um ländliche Gemeinden zu erhalten und eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern. Dabei müssen sie jedoch das EU-Recht, insbesondere die Vorschriften über den freien Kapitalverkehr, beachten.


Raumordnungsbericht 2017: Daseinsvorsorge in Stadt und Land sichern

Deutschland steht im internationalen Vergleich bei der Daseinsvorsorge gut da. Die demografische Entwicklung stellt städtische und ländliche Räume aber vor sehr unterschiedliche Herausforderungen. Das geht aus dem Raumordnungsbericht 2017 des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) hervor.

"Bund, Länder und Kommunen müssen insbesondere das Thema Mobilität und Daseinsfürsorge genauer in den Fokus nehmen, um bei Abwanderungstendenzen frühzeitig gegenzusteuern und Mindestversorgungen zu sichern", sagt BBR-Präsidentin Petra Wesseler. Vor allem in dünn besiedelten und schrumpfenden Räumen komme es darauf an, Klein- und Mittelstädte als Versorgungszentren für die umliegenden Orte zu stärken. "Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur auch im ländlichen Raum bietet Chancen neue Versorgungs- und Mobilitätskonzepte zu entwickeln und auch langfristig neue Arbeitsplätze in der Region zu ermöglichen und zu erhalten. Die Grundvoraussetzungen hierfür zu schaffen muss auch als Pflicht der Daseinsvorsorge verstanden werden, um die Wettbewerbsfähigkeit von Regionen zu gewährleisten", so Wesseler. Der Staat stehe dabei weiterhin mit in der Verantwortung, eine Mindestversorgung der Daseinsvorsorge zu sichern. "Eine angemessene finanzielle Ausstattung der Kommunen ist ebenso Voraussetzung."


Ratgeber erschienen: "Arbeit finden in Deutschland - Tipps von Flüchtlingen für Flüchtlinge"

Der von der Arbeitsgruppe Integration von Flüchtlingen am Thünen-Institut für Marktanalyse in Braunschweig erarbeitete neue Ratgeber liegt vor, in deutsch und arabisch. Er kann bestellt (ratgeber@thuenen.de) oder heruntergeladen werden unter: https://www.thuenen.de/index.php?id=7427

Es wird ausdrücklich darum, Flüchtlingsinitiativen und -organisationen diese Information weiterzugeben. 


Sieger im bundesweiten Wettbewerb “Kerniges Dorf!“ 2017 stehen fest

Die Fachjury im Wettbewerb “Kerniges Dorf!“ 2017 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat ihre Entscheidung getroffen und die Sieger aus den 22 Finalisten ausgewählt. Vor dem Hintergrund der hohen Qualität der Bewerbungen werden erstmals fünf Sonderpreise vergeben. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt erklärt: „Auch in dieser Wettbewerbsrunde können wir wieder herausragende Beispiele für eine gelungene Innenentwicklung auszeichnen. Die Sieger haben es auf beeindruckende Art und Weise geschafft, zukunftsfähige Ideen und Konzepte für die Gestaltung ihrer Ortskerne als Zentrum des dörflichen Lebens zu entwickeln. Dafür gebührt ihnen größte Anerkennung.“
Um die unterschiedlichen Voraussetzungen der Dörfer berücksichtigen zu können, wird der Titel “Kerniges Dorf!“ in fünf verschiedenen Kategorien verliehen, die anhand der Einwohnerzahl sowie weiterer sozioökonomischer Aspekte gebildet wurden. Jedes der ausgewählten Sieger-Dörfer erhält ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro.

Mit den neu eingeführten Sonderpreisen drückt die Fachjury ihre Anerkennung für Maßnahmenumsetzungen unter besonderen Rahmenbedingungen oder in einem spezifischen Handlungsfeld aus. Einen Sonderpreis erhielt auch das Dorf Breetz in der Prignitz, Brandenburg, für die Wiederbelebung eines kleinen Dorfes, dem der komplette Leerstand drohte.

Die Preisverleihung durch das BMEL findet wieder während des Abendempfangs des 11. Zukunftsforums Ländliche Entwicklung im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2018 statt.


Ergebnisse der Zukunftswerkstätten zur ländlichen Entwicklung des BMELs

In den vergangenen Monaten hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vier Dialogveranstaltungen zur ländlichen Entwicklung durchgeführt. Unter dem Motto „Regional vernetzt – gemeinsam stark“ diskutierten Fachleute und Engagierte, was aus ihrer Sicht die zentralen künftigen Handlungsfelder für die Entwicklung ländlicher Regionen sind und welche Rahmenbedingungen es braucht, um die Regionen zukunftsfähig zu gestalten. Das BMEL hat alle Beiträge, die bei der Online-Themensammlung und bei den Veranstaltungen abgegeben wurden, ausgewertet. Jetzt liegt die Zusammenfassung in einer interaktiven Dokumentation vor.

Einige Ergebnisse sind:

  • Ländliche Räume sehen sich selbst als "Testfeld" für Zukunftskonzepte.
  • Die Akteure im ländlichen Raum erwarten Veränderungsbereitschaft auch ihrer eigenen Strukturen. Akteure am Ort sind bereit, Neues auszuprobieren.
  • Es gibt eine große Bereitschaft, zivilgesellschaftlich aktiv zu sein. Vielerorts besteht aber der Eindruck, öffentlichen Institutionen zögen sich immer weiter aus Aufgaben zurück, was tendenziell zu einer Überforderung des Ehrenamts führe.
  • Menschen auf dem Land sehen Handlungsbedarf bei der Stärkung der Identität der eigenen Region.

Quelle: BMEL


Ergebnisse der Konferenz zur nachhaltigen Landnutzung

Land ist lebenswichtig. Als Lebensraum, Wirtschaftsgut und Teil unserer Kultur. Land steht aber auch im Zentrum von Verteilungskonflikten zwischen Landwirtschaft, Energieversorgung, (Wohnungs)Wirtschaft, Tourismus oder Verkehr. Um Lösungen für einen verantwortungsvollen, vorausschauenden Umgang mit der Ressource Land zu finden, unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis 2020 neun Wissenschafts-Praxis-Teams mit der Fördermaßnahme „Innovationsgruppen für ein Nachhaltiges Landmanagement“. Am  4. und 5. Dezember 2017 haben sich jetzt mehr als 150 Teilnehmende in Berlin getroffen. Auf der Konferenz wurden erste Ergebnisse vorgestellt und die Lösungen mit Vorbildcharakter für Regionen in ganz Deutschland mithilfe einer interaktiven Landkarte erlebbar gemacht.  Die Online-„Plattform Innovationslandschaft“ ist ab sofort unter www.innovationsgruppen.de abrufbar.


Anmeldungen für das 11. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung möglich

Akteure der ländlichen Regionen aus Politik, Verwaltung, Institutionen, Verbänden und Wissenschaft diskutieren auf dem Zukunftsforum die vielfältigen und aktuellen Fragestellungen zur ländlichen Entwicklung. Das 11. Zukunftsforum steht unter dem Motto "Dynamik und Vielfalt – Potenziale der ländlichen Räume nutzen".


Ausschreibung der vierten Runde des Programms „Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort“

Mit dem Programm „Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort“ fördert die Robert Bosch Stiftung engagierte Menschen, die durch ihr Denken und Tun den gesellschaftlichen Zusammenhalt in ländlichen Räumen Ostdeutschlands stärken. Wir begreifen diese Menschen als „mutige Akteure“ und unterstützen sie und ihre Vorhaben darin, ihre Vision von einem besseren Leben zu verwirklichen.
Neulandgewinner/innen geben sich nicht damit zufrieden, wie die Dinge sind. Mit Eigensinn und Beharrlichkeit packen sie Probleme an und suchen nach Lösungen: Sie bauen Werkstätten auf und Garagen zu Läden um, sie denken Mobilität neu und schaffen neue kulturelle Orte. Sie kümmern sich um Geflüchtete und um Kinder, um Junge und Alte. Die Ideen und Wege sind oftmals unkonventionell, stellen aber immer das Gemeinwohl und das Miteinander in den Mittelpunkt. Sie wirken in die Gesellschaft hinein, indem sie stabile zivilgesellschaftliche Strukturen aufbauen, neue Mitstreiter/innen gewinnen und als starke Akteure auf Augenhöhe mit Politik und Verwaltung für ihre Sache einstehen. Diese Menschen will die Robert Bosch Stiftung unterstützen und auf ihrem Weg „ins Neuland“ begleiten.
Bewerben können sich Alle (z.B. Vereine, Initiativen oder Privatpersonen), die überzeugt sind, dass ihr Engagement und ihre Idee die Situation vor Ort positiv verändern werden und praktisch und langfristig umgesetzt werden kann. Sie sollten dabei stets das Gemeinwohl und das Miteinander in den Mittelpunkt stellen, mit dem Ziel, Lebensqualität für alle zu erhalten oder zu verbessern.
Bewerbungen sind bis zum 25. Februar 2018 über das Onlineportal möglich.


Sonderbericht des EU-Rechnungshofes "Programmplanung zur Entwicklung des ländlichen Raums: Komplexität muss verringert und Konzentration auf Ergebnisse verstärkt werden"

Empfehlungen für eine Verbesserung des nächsten Programmplanungsverfahrens

Die EU plant für die Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums im Zeitraum 2014-2020 Ausgaben in Höhe von fast 100 Milliarden Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Ein Ziel des strategischen Rahmens der EU für 2014-2020 war eine stärkere Konzentration auf Ergebnisse. Bei den Bemühungen zur Erreichung dieses Ziels stellte sich jedoch das anhaltende Problem, dass die Planung für einen neuen Programmplanungszeitraum beginnt, bevor relevante Daten zu Ausgaben und Ergebnissen aus dem vorangegangenen Zeitraum zur Verfügung stehen.

Der Hof stellte fest, dass die genehmigten Programme zur Entwicklung des ländlichen Raums lang und komplex sind und Mängel aufweisen, die das Potenzial für eine stärkere Konzentration auf Leistung und Ergebnisse einschränken. Die nationalen Behörden mussten einen bedeutenden Verwaltungsaufwand betreiben, um die umfangreichen inhaltlichen Anforderungen zu bewältigen. Außerdem stellte der Hof fest, dass die Umsetzung der Programme zur Entwicklung des ländlichen Raums trotz der Bemühungen der Kommission erst spät begann und dass die Ausführung der geplanten Ausgaben langsamer anlief als im vorangegangenen Zeitraum. (Europäischer Rechnungshof)


Neuer Flyer der BAGLAG -

"Den Bürgern und Akteuren im ländlichen Raum eine Stimme geben"

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen (BAGLAG) ist der Zusammenschluss der LEADER-Regionen in Deutschland. "Wir verstehen uns als Interessenvertretung und Sprachrohr der im ländlichen Raum tätigen Akteure. Die BAGLAG ist das Forum, in dem die Regionalmanagerinnen und Regionalmanager ihre Erfahrungen austauschen und bündeln. Gemeinsame Positionen werden abgestimmt und in die übergeordneten nationalen und europäischen Gremien eingebracht".

Der Flyer liefert Antworten auf die Fragen "Was ist unsere Überzeugung?" "Warum braucht es eine BAG LAG?" und "In welchen Gremien vertreten wir die deutschen LEADER-Regionen?" Der Flyer kann über die Geschäftsstelle kostenlos bestellt werden und steht als Download zur Verfügung.


Digitale Lösungen fürs Land - in der neuen Ausgabe der LandInForm

Digitale Techniken und Anwendungen können Unterschiede zwischen Stadt und Land verwischen. Bei den dafür erforderlichen Infrastrukturen – Stichwort Breitband – hinkt Deutschland international weit hinterher. Dennoch gibt es Beispiele, die zeigen, dass digital auf dem Land einiges los ist. Die aktuelle Ausgabe der LandInForm - Magazin für Ländliche Räume widmet sich dem Thema Digitalisierung im ländlichen Raum.


Politik für ländliche Räume – Sachverständige überreichen Empfehlungen an Bundesminister C. Schmidt

Wie sollte eine künftige Bundesregierung Politik für ländliche Räume gestalten? Der Sachverständigenrat Ländliche Entwicklung (SRLE) beim BMEL hat hierzu Empfehlungen formuliert. Das zwölf Mitglieder starke SRLE-Gremium unter Vorsitz von Professor Dr. Henneke hat in seiner Stellungnahme mit dem Titel "Weiterentwicklung der Politik für ländliche Räume in der 19. Legislaturperiode" acht Kernempfehlungen an den Bund formuliert. Diese zielen darauf, ländliche Räume in der nächsten Legislaturperiode verstärkt in den Blick der Bundespolitik zu nehmen.


Förderung von Kompetenzen zur nachhaltigen Ernährung in der Lebensmittelbranche

Mit der neuen Förderrichtlinie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) sollen mithilfe von Modellversuchen bei Auszubildenden sowie betrieblichem Ausbildungspersonal in Lebensmittelhandwerk und -industrie nachhaltigkeitsorientierte berufliche Kompetenzen entwickelt und gestärkt werden. Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Ziel ist, dass Beschäftigte über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg nachhaltigkeitsrelevante Aspekte erkennen und bewerten, nachhaltige Alternativen finden und diese ihren Kunden und Auftraggebern vermitteln können. In den Modellversuchen werden verschiedene Maßnahmen und Produkte für die Aus- und Weiterbildung entwickelt: Zum Beispiel berufsspezifische Handreichungen und digitale Lehr-/Lernmaterialien zu umwelt- und ressourcenschonenden Herstellungsverfahren oder Transportwegen, die in Betrieben eingesetzt werden können. Relevante Berufe sind beispielsweise Bäcker/in, Fleischer/in, Brauer/in, Süßwaren- und Milchtechnolog/in oder Chemiker/in in der Lebensmittelindustrie.


Bilanz der ländlichen Entwicklungspolitik der Bundesregierung

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Markus Tressel, Christian Kühn (Tübingen), Britta Haßelmann, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE RÜNEN

– Drucksache 18/13045 – (Juli 2017)


TRAFO - Modelle für Kultur im Wandel

Wie lassen sich Kultureinrichtungen in Klein- und Mittelstädten in ländlich geprägten Regionen so weiterentwickeln, dass sie als zentrale Kultur- und Begegnungsorte genutzt werden? Und wie können sie attraktive Kulturangebote für die umliegenden ländlichen Räume gestalten, um den Themen und Interessen der Menschen vor Ort gerecht zu werden? Das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, unterstützt von 2016 bis 2020 sechs modellhafte Transformationsvorhaben in den Regionen Oderbruch, Südniedersachsen, in der Saarpfalz und auf der Schwäbischen Alb dabei, ihre öffentlichen Kultureinrichtungen weiterzuentwickeln und dauerhaft zu stärken. Beteiligt sind Theater, eine Stadtbibliothek, Regional- und Freilichtmuseen, Besucherbergwerke, ein Kulturzentrum, Musik- und Volkshochschulen sowie zwei Festivals. Die beteiligten lokalen und regionalen Kultureinrichtungen übernehmen verstärkt Verantwortung für das Kulturleben ihrer Region. Hierfür erproben sie im Rahmen des TRAFO-Programms neue Angebote, Vermittlungsformate und Beteiligungsmöglichkeiten.


Das kleine Dörfchen "Heimat"

Was bedeuten die Schlagwörter "Innenentwicklung" oder "lebendige Ortsmitte", die in der Regionalentwicklung so häufig verwendet werden? In einem Film erzählt Anna aus dem kleinen Dorf "Heimat" ihre Geschichte — ein Aufruf, für die Zukunft der kleinen ländlichen Gemeinden aktiv zu werden! 


Bundesförderprogramm "go-digital"

Die zunehmende Digitalisierung des gesamten Geschäftsalltags ist aktuell eine der größten Herausforderungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und das Handwerk. Die digitale Transformation betrifft alle Branchen und Geschäftsbereiche. Um sich im Wettbewerb nachhaltig behaupten zu können, ist es jedoch wichtig, die Digitalisierung in allen Geschäftsprozessen im Unternehmen fest zu etablieren.

Hier setzt das Förderprogramm "go-digital" an: Mit seinen drei Modulen "IT-Sicherheit", "Digitale Markterschließung" und "Digitalisierte Geschäftsprozesse" richtet sich "go-digital" gezielt an kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und an das Handwerk. Praxiswirksam bietet das Programm Beratungsleistungen, um mit den technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Bereich Online-Handel, Digitalisierung des Geschäftsalltags und dem steigenden Sicherheitsbedarf bei der digitalen Vernetzung Schritt zu halten.

Um KMU und Handwerk in bürokratischen Erfordernissen zu entlasten, übernehmen autorisierte Beratungsunternehmen die Antragstellung für die Förderung. Sie sind nicht nur für die Antragstellung und die Beratungsleistung selbst zuständig, sondern auch für die Abrechnung und die Verwendungsnachweisprüfung.


bis 22. Oktober 2017

Call for Papers:


Mestermacher Preisausschreiben "Gemeinsam leben"

die Großbäckerei Mestemacher vergibt ab 2017 den neuen Sozialpreis Mestemacher Preis "GEMEINSAM LEBEN". Das Preisgeld beträgt 4 x 2.500 Euro. Mestemacher prämiert ab 2017 erstmals mit dem neuen Sozialpreis „GEMEINSAM LEBEN" Lebensmodelle, in denen Selbsthilfe, Fürsorge und Förderung gelebt
werden. Lifestyle-Modelle dieses Typs repräsentieren:
- die Großfamilie
- das Mehrgenerationenhaus
- die Wohngemeinschaft
- religiös-liberale Einrichtungen zur Förderung von religiöser Gleichstellung oder Gentlemen's Clubs, die Frauen als Mitglieder zulassen.


Ideenwettbewerb für innovative deutsch-polnische Projekte

Einreichung der Projektskizzen bis zum 15. Oktober 2017

Im Jahr 2018 feiert Polen das 100ste Jubiläum der Wiedergewinnung seiner staatlichen Unabhängigkeit. Dies nimmt die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb zum Anlass, die Wahrnehmung Polens in der deutschen Öffentlichkeit sowie die deutsch-polnischen Beziehungen im Rahmen eines Ideenwettbewerbs zu thematisieren. 

Gesucht werden dabei Projekte, die:
- originell und innovativ sind,
- eine hohe künstlerische und/oder didaktische Qualität haben,
- einen Nutzen für die politische Bildung erwarten lassen sowie den Austausch und Begegnungen zwischen den deutschen und polnischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern fördern,
- potentiell eine überregionale nachhaltige Wirkung erzielen können und
- Zielgruppen erreichen, die bisher im deutsch-polnischen Projektbereich weniger erreicht wurden.

Die bis zu fünfzehn besten Einsendungen werden mit jeweils 1.000 Euro prämiert. Über die Auswahl entscheidet eine fünfköpfige Jury. Zudem erhalten bis zu fünfzehn Projekte die Möglichkeit zur Realisierung ihres Angebots durch eine Zuwendung der bpb. Die Projektvorschläge sollen sich in einem Kostenrahmen zwischen 25.000 Euro und 70.000 Euro bewegen. Entsprechende Erfahrungen im Bereich der politischen Bildungsarbeit sowie die Kooperation mit institutionellen und nicht-institutionellen Partnern aus Polen werden vorausgesetzt. Begrüßt werden insbesondere gemeinsame polnisch-deutsche Bewerbungen.


Unser Klima! Unsere Zukunft! Jugenddialog zur 23. Weltklimakonferenz

Vom 6. bis 17. November findet die 23. Weltklimakonferenz (COP23) in Bonn statt, zu der Vertreterinnen und Vertreter fast aller Staaten der Welt kommen, um die internationalen Verhandlungen zum Klimaschutz weiter zu bringen. Der Kampf gegen den Klimawandel ist eine globale Herausforderung – die ohne die Mitwirkung der Gesellschaft nicht gelingen kann. Besonders gefordert ist hierbei die junge Generation. Sie wird durch den Klimawandel und seine Folgen in besonderer Weise betroffen sein.

Das Bundesumweltministerium hatte deshalb anlässlich der 23. Weltklimakonferenz junge Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren zu Dialogveranstaltungen in Bochum, Nürnberg und Eberswalde Ende September eingeladen, damit sie ihre Meinungen und Standpunkte zum Thema Klimaschutzes einbringen konnten. Die Ergebnisse aller drei Veranstaltungen werden in weiteren Treffen von einem Teil der Jugendlichen und jungen Erwachsenen zusammengefasst, der Bundesumweltministerin übergeben und im Rahmen der Weltklimakonferenz in Bonn der internationalen Politik vorgestellt.


8. - 17. September 2017

Die 13. Woche des bürgerschaftlichen Engagements

Durch die Aktionswoche wird der Wert und die Vielfalt von Engagement in Deutschland sichtbar gemacht. Die Leistung und die Wichtigkeit von bürgerschaftlichem Engagement wird stärker in das Bewusstsein jedes Einzelnen gerückt.
Ob man sich in den Bereichen Gesundheit, Umweltschutz, Sport, Geflüchtetenhilfe, Bildung, Kultur oder Migration einbringt oder ob man dies eigeninitiativ, im Unternehmen, in Stiftungen oder in Verbänden tut: wir zeigen es einer breiten Öffentlichkeit!


6. September

Deutscher Mobilitätspreis - online-Wettbewerb für eine sichere Mobilität von morgen gestartet
Mitmachen und gewinnen: Bis zum 16. Oktober werden Ideen gesucht, wie Geodaten unsere Mobilität sicherer und zuverlässiger machen

Mit Geodaten zu sicherer Mobilität: Die Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ ruft gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und dem Softwarehersteller Esri Deutschland einen Online-Ideenwettbewerb zur intelligenten Nutzung von Geodaten aus.
Unter dem Motto „Wie können Geodaten Mobilität noch sicherer und zuverlässiger machen?“ können alle Bürgerinnen und Bürger über das Ideenportal des Deutschen Mobilitätspreises ihre Ideen einreichen.
Gesucht werden kreative Vorschläge für digitale Innovationen, welche raumbezogene Daten so nutzen, dass wir noch sicherer und zuverlässiger ans Ziel kommen. Eine Jury wählt drei Siegerideen aus, die mit Prämien im Gesamtwert von 6.000 Euro belohnt werden. Wer sich am Ideenwettbewerb beteiligt, erhält auch die Gelegenheit, über die Online-Plattform mit anderen kreativen Köpfen in Kontakt zu kommen und gemeinsam über die Mobilität von morgen zu diskutieren.


25. August 2017

Urlaub auf dem Bauernhof - Ist-Situation und Marktpotenzial im Agrotourismus

Die vom BMEL beauftragte Studie „Urlaub auf dem Bauernhof - Ist-Situation und Marktpotential im Agrotourismus“ liefert neue, umfragebasierte Daten über die Ist-Situation und das Marktpotential im Agrotourismus.
Sie bestätigt, dass der Agrotourismus in Deutschland ein fester Bestandteil des Landtourismus ist und einen wichtigen Beitrag zur Einkommenssicherung landwirtschaftlicher Betriebe sowie zur Stärkung der Wirtschaftskraft ländlicher Räume leistet. Die Studie zeigt zudem, dass in der Förderperiode 2007–2013 die für landwirtschaftliche Betriebe bestehenden Fördermaßnahmen zur betrieblichen Diversifizierung nicht immer in dem erwarteten Maße in Anspruch genommen wurde und diesbezüglich regional große Unterschiede bestehen.


24. August 2017

"ROCK' DEIN DORF!"

Du bist ein „Dorfkind“ und stolz drauf?! Ihr habt eine starke Gemeinschaft und rockt gemeinsam euer Dorf? Dann zeigt es uns!

Gewinnt mit Eurem Dorf den gemeinsamen Wettbewerb von den Dorfrockern und dem Bund der Deutschen Landjugend. Als Gewinner-Dorf holt ihr euch fürs nächste Dorffest als Stargast die DORFROCKER & MIA JULIA nach Hause! Frist zur Einreichung des Videos ist der 31. Oktober 2017.


5. Juli 2017

1. BAG LAG Länderrat

BAG LAG Info-Mail Nr. 4/2017: Am 8. Juni tagte der erste BAG LAG Länderrat mit 11 von 13 Bundesländervertreter/innen, Stefan Kämper von der DVS und Michael Busch von der ASG in Göttingen. Zunächst galt es eine Bestandsaufnahme zum Ist-Zustand aus den einzelnen Bundesländern zu bekommen. Insgesamt zeigte sich ein sehr diffuses Bild auf Landesebene bezüglich der allgemeinen LEADER-Handhabung, im Stand der Umsetzung und bei den spezifischen Problematiken. Im zweiten Teil  der Veranstaltung wurde gemeinsam an der weiteren Ausrichtung und Strategie der BAG LAG gearbeitet, die zunächst die Entwicklung einer LEADER-Vision 2020+ vorsieht. Mit dieser soll im folgenden Schritt gezielt auf Akteure wie den LEADER-Referenten und themennahen EU-Parlamentariern zugegangen werden. Das ausführliche Protokoll der Sitzung mit den einzelnen Schilderungen aus den Ländern ist im BAG LAG-Forum zu finden und kann von den Mitgliedern eingesehen, kommentiert und diskutiert werden.

Land Brandenburg EU
Smartphone Mobile Website