Veranstaltungstipps

Hier finden Sie Ankündigungen zu externen Veranstaltungen:

05.12.2018, Spreefeld Berlin

Digital Arbeiten auf dem Land
Arbeit im ländlichen Raum - neu erfunden für das 21. Jahrhundert.

Die Digitalisierung transformiert unsere Arbeitswelt. Neue Berufe entstehen, alte Berufe verändern sich. Viele Menschen arbeiten heute örtlich und zeitlich flexibler als früher. Für ländliche Kommunen ergeben sich daraus handfeste Chancen, wieder mehr junge und gut ausgebildete Menschen für ein Leben auf dem Land zu begeistern, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, und die ländliche Wirtschaft zu diversifizieren. Denn wer nicht mehr jeden Tag ins Büro muss, kann sich eher vorstellen, aufs Land zu ziehen. Und wer sowieso schon immer dorthin wollte, hat plötzlich ganz neue Möglichkeiten sich dort beruflich zu verwirklichen.
Aber kann die Digitalisierung wirklich die Geographie von Wirtschaft und Arbeitsplätzen verändern? Wer zieht heutzutage schon in die Provinz? Gibt es diese Menschen? Und wenn ja - welche Ansprüche haben sie ans Arbeiten auf dem Land? Die Antwort lautet oft: Schnelles Internet, Gleichgesinnte, mehr innovative Arbeitgeber - kurz: ein Ökosystem. Wie das genau aussehen muss und wie wir es gemeinsam bauen können, wollen wir mit euch auf der Abschlusskonferenz unseres Themenjahres 2018 “Digital Arbeiten auf dem Land” gemeinsam diskutieren.


5. Dezember 2018 von 10:00 bis 15:00 Uhr, Ofenhaus am Gaswerk, Weinbergstraße 3, 16321 Bernau bei Berlin

Stadt-Umland-Wettbewerb: Einladung zur 2. Jahrestagung

Die Information von Vertretern der Städte und Gemeinden, der Wirtschaft, der Umwelt und aus dem sozialen Bereich ist ein wichtiger Bestandteil der Umsetzung der EFRE-Förderung im Land Brandenburg. Über den für den Stadt-Umland-Wettbewerb verantwortlichen Teil der EU-Förderung möchten Sie die ERFE-Verwaltungsbehörde beim Ministerium für Wirtschaft und Energie (MWE) und das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) im Rahmen der 2. Jahresveranstaltung informieren.

Eines der herausragenden Handlungsfelder der ausgewählten Kooperationen ist die Reaktivierung und Nachnutzung von Brachflächen. Die diesjährigen Veranstaltung greift mit dem Leitthema „Entwicklungspotentiale innerstädtischer Freiflächen“ die damit verbundene Problematik im zweiten Teil der Veranstaltung auf. Im ersten Teil der Veranstaltung wird es darüber hinaus auch wieder aktuelle Informationen zu allen beteiligten ESI-Fonds geben.

Zudem ist eine Ortsbesichtigung geplant: Grundwassersanierung Teufelspfuhl (EFRE-Projekt) und Pankebogen (Wohnungsbauprojekt - ehemaliges Heeres-Bekleidungsamt der AM STADTPARK BERNAU GMBH & CO. KG).

Weitere Informationen und Anmeldung (bis 27. November) unter Doerthe.Matheus@mil.brandenburg.de


6.-7. Dezember 2018, Berlin

Das neue Wachstum der Städte - ist Schrumpfung jetzt abgesagt?

Deutsche Gesellschaft für Demographie: Dezembertagung des Arbeitskreises "Städte und Regionen" in Kooperation mit dem BBSR


8. Dezember 2018, Seddin

10. Tag der Dörfer im Land Brandenburg

Wir laden Sie herzlich dazu ein, mit uns an diesem Tag die bisherigen Arbeitsergebnisse der Enquete-Kommission „Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels“ zu diskutieren. Dazu werden Vertreter*innen der Kommission einen Einblick in den aktuellen Zwischenbericht geben und sich in einer Podiumsdiskussion Ihren Fragen stellen. In Werkstattgesprächen können Sie anschließend direkt mit Mitgliedern der Enquete-Kommission ins Gespräch kommen und Ihre Erfahrungen aus der Praxis weitergeben.

Anmeldungen und Rückfragen: tagderdoerfer@nachhaltig-in-brandenburg.de
Verpflegungspauschale : 10 € pro Person


10. und 11. Dezember 2018, Stiftung Genshagen

Workshop Regionalpolitik für ländliche Räume im europäischen Vergleich
Zahlreiche primär ländliche Regionen in der Europäischen Union sind – wie Brandenburg auch – von einer stagnierenden oder gar negativen Bevölkerungsentwicklung betroffen. Wenngleich Ursachen und Ausmaß variieren, gehen damit doch vergleichbare Probleme einher, insbesondere bzgl. der Aufrechterhaltung und Finanzierung einer angemessenen öffentlichen Infrastruktur und Daseinsvorsorge. Dies beeinträchtigt wiede-rum die Attraktivität der jeweiligen Regionen für potenzielle Zuzügler und Rückkehrer, die ihrerseits für eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Belebung zentral ist.
Gleichzeitig sprechen aber auch starke Argumente für eine optimistischere Sicht auf die ländlichen Regionen: Einer anhaltend negativen Entwicklung in einigen Gebieten stehen Konsolidierung oder gar neues Wachstum anderswo gegenüber, die Digitalisierung vermag neue Chancen im Sinne eines dezentralen Arbeitens zu eröffnen. Mit Blick auf drastisch steigende Wohnpreise und eine wachsende Verkehrsbelastung gewinnt das Land- gegenüber dem Großstadtleben vielerorts an Attraktivität.
Angesichts ähnlicher Problemlagen erscheint eine bessere Kenntnis politischer Strategien zur Gestaltung der regionalen Entwicklung im ländlichen Raum in anderen EU-Mitgliedsstaaten dringend geboten.
In einem zweitägigen Workshop wollen wir mit ‚Praktikern‘ aus Brandenburg sowie Gastvortragenden aus ausgewählten EU-Mitgliedsstaaten mit vergleichbaren regional-politischen Herausforderungen über Strategien zur Gestaltung der regionalen Entwicklung im ländlichen Raum diskutieren und zugleich eine längerfristige europäische Vernetzung ermöglichen.



4. Februar 2019, Fachhochschule Erfurt

Fachtagung Friedhof

Die Frage “Wer pflegt mein Grab?” hat in den letzten Jahren zu neuen Grabangeboten auf und außerhalb der Friedhöfe geführt. Das heutige Aussehen vieler Friedhöfe ist dadurch geprägt wurden und setzt Friedhofsverwaltungen finanziell und personell vor neue Herausforderungen. Diese Entwicklung wird anhand von Planungsbeispielen einer kritischen Betrachtung unterzogen und soll die Teilnehmer zum Erfahrungsaustausch anregen. Unsere Friedhöfe als einzigartiges Kulturgut sind geprägt durch die errichteten Grabzeichen. Sie sind öffentliche Räume des Gedenkens. Können wir Gedenken, ohne Erinnerungszeichen zu setzen? Welche Form und Gestaltung sollten diese Zeichen heute haben, um diesen Anforderungen gerecht zu werden?

Wasser ist Leben. In einem erfrischenden Beitrag widmet sich Dr. Gerd Reidenbach einem trockenem Thema: Was folgt auf die Dürre? Werden für Menschen, Tiere und Pflanzen Hitze- und Dürreperioden zur Normalität? Welche Folgen hat die Dürre auf Bäume und Sträucher? Wie werden sie auf den Trockenstress reagieren? Mit welchen Pflanzenkrankheiten ist zu rechnen? Wie erkennt man diese und wie kann man ihnen begegnen? Was können wir unseren Pflanzen Gutes tun, um sie bei extremer Trockenheit gesund zu halten? Welche Faktoren sind bei der Planung zu beachten?  Welche Baum- und Strauchpflanzungen werden dem Klimawandel gewachsen sein?

Die Fachtagung wendet sich an Bürgermeister, Friedhofsträger und Friedhofsverwaltungen.

Die Studierenden des Wahlpflichtmoduls Grundlagen Friedhofswesen nehmen an dieser Veranstaltung teil. Diese Veranstaltung soll auch der Kontaktaufnahme zwischen Verwaltungen und Studenten (Jobbörse) dienen.


6. Februar 2019, Seddiner See

Safe the date: Baukultur in ländlichen Räumen

Fachtagung des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung. Verschiedene Initiativen und Praxisbeispiele zum guten Planen und Bauen in kleinen Städten und Gemeinden sollen hier vorgestellt und diskutiert werden. Die Fachtagung richtet sich an Städte und Gemeinden, Landkreise, Planungsbüros und Fachverbände, die mit  dem Bauen im ländlichen Raum befasst sind.


14.-15. Februar 2019, Schloss Trebnitz

Save-The-Date:Fachtagung zur Jugend(sozial)arbeit in Brandenburg

Zum vierten Mal wird in der bewährten Kooperation von Berlin-Brandenburgische Landjugend e. V., Schloß Trebnitz e. V. und Kreis- Kinder- und Jugendring Märkisch-Oderland e. V. stattfinden. Zielgruppe der Fachtagung sind Praktiker_innen der Jugend(sozial)arbeit im ländlichen Raum Brandenburgs, Kreisjugendringe und Vertreter_innen der AG 78.

Im Fokus wird das Thema Beteiligung stehen – nicht zuletzt als Ergebnis der erfreulichen Änderung der Kommunalverfassung im Land Brandenburg. Am ersten Vormittag wollen wir uns auf Ebene der Landkreise mit der Arbeit unserer Jugendhilfeausschüsse auseinandersetzen. Am Nachmittag widmen wir uns mit einem Input und verschiedenen Methodenworkshops den unterschiedlichen Herausforderungen der Jugendbeteiligung, zum Beispiel im Kontext Wahlen oder an Schule.

Zum aktuellen Stand der Umsetzung des gesetzlichen Beteiligungsrechtes von Kindern und Jugendlichen in den Brandenburger Kommunen tauschen wir uns am zweiten Tag aus. Dabei wollen wir wieder mit Vertreter_innen aus Politik, Verwaltung und mit Expert_innen ins Gespräch kommen und von Erfahrungen aus anderen Bundesländern profitieren.

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