Veranstaltungstipps

Hier finden Sie Ankündigungen zu externen Veranstaltungen:

Tipp: Studienreise nach Nordfriesland Erneuerbare Energien als Motor für regionale Wertschöpfung und Bürgerbeteiligung, ein Angebot der Heimvolkshochschule am Seddiner See


25.02.2019, von 19:00 bis 21:00; Friedrichstraße 169, 10117 Berlin

Ländlicher Raum - Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Stadt und Land

Checkpoint bpb - die Montagsgespräche

Landflucht und Sehnsucht nach ländlicher Idylle, Geisterdörfer und frischer Wind...Es wird vielerorts ein Auseinanderdriften der Lebensverhältnisse, der politischen Präferenzen und Kulturen in Stadt und Land konstatiert.
Der Checkpoint widmet sich den Möglichkeiten und Herausforderungen ländlicher Räume, sowohl für die dort Ansässigen, als auch für die neu Zugezogenen. Wie ist politische und kulturelle Teilhabe möglich, wenn nur selten oder keine Busse fahren, lokale Einrichtungen schließen und das Internet nur in sehr eingeschränktem Maß zur Verfügung steht? Gleichzeitig wollen wir die Potentialen von Zugezogenen Neubürgerinnen und Neubürgern für den ländlichen Raum diskutieren. Wir blicken auf unterschiedliche Dorfstrukturen aus der Umgebung Berlins, die vom Zuzug aus der Metropole und von Investitionen in die Infrastruktur profitiert haben. Zudem haben wir für die Diskussion Expertinnen und Experten aus der Politik und Akteure aus dem ländlichem Raum zu Gast, die das Gespräch mit einer theoretisch-wissenschaftlichen und einer praktischen Sichtweise bereichern.


28. Februar 2019, Berlin

Raumwissenschaftliches Kolloquium 2019 Anker im Raum? Klein- und Mittelstädte in strukturschwachen Regionen

Die Auseinandersetzung um die Bewahrung „gleichwertiger Lebensverhältnisse“ hat sich in den vergangenen Jahren zu einem zentralen politischen und gesellschaftlichen Diskurs entwickelt. Insbesondere für ländliche Räume werden anhaltende sozial- und altersselektive Wanderungsbewegungen konstatiert, verbunden mit einer Verschärfung des Fachkräftemangels und einem Verlust an Wirtschafts- und Innovationskraft. Vor diesem Hintergrund diskutiert die Raumordnungs- und Strukturpolitik seit einiger Zeit, ob eine Stärkung von Klein- und Mittelstädten stabilisierende Wirkungen auf ländliche Räume ausüben kann. Konzepte wie „Ankerstädte“ oder „Regiopole“ gehen davon aus, dass eine standörtlich gebündelte Infrastruktur und die Konzentration von Wirtschaft und Bevölkerung positive Skaleneffekte erzeugen, um somit „Auffangwirkungen“ auf angrenzende dünn besiedelte Räume auszuüben. Insbesondere die räumliche Nähe von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und forschungsintensiven Unternehmen wird als stabilisierender Faktor der Regionalentwicklung in einer zunehmend wissensgeprägten Ökonomie gesehen. 

Im Hinblick auf die reale Bedeutung von Klein- und Mittelstädten für und in ländlichen Räumen bestehen allerdings noch viele offene Fragen. Das Raumwissenschaftliche Kolloquium 2019 soll Gelegenheit bieten, Erfahrungen in der Ausgestaltung und den Wirkungen neuerer raumordnungs- und strukturpolitischer Konzepte auszutauschen und innovative Wege zur Regenerierung und Stabilisierung ländlicher Städte und Regionen aufzuzeigen. Neben den eingeladenen Keynotes werden aktuelle Forschungsergebnisse aus den raumwissenschaftlichen Instituten der Leibniz-Gemeinschaft sowie des ILS präsentiert.


29.-30. März 2019, Kassel

Seminar Alle im Boot?! Schwer erreichbare Zielgruppen in Beteiligungsprozesse einbeziehen

Die Veranstaltung ist stark praxisorientiert und richtet sich an Prozessverantwortliche in Beteiligungs- und Kooperationsprozessen. Im Mittelpunkt des Seminars steht die Frage, wie es gelingen kann, Menschen in Partizipationsprozesse einzubeziehen, denen Beteiligung nicht »nahe liegt« und die unter Bedingungen leben, die politische Teilhabe erschweren. Wie können wir diejenigen erreichen,  die sich aufgrund ihrer Lebenssituation, ihrer Bildung oder gesellschaftlichen Stellung nicht oder nur in geringem Maße artikulieren können oder wollen. Welche Methoden können sinnvoll eingesetzt werden und wie müssen Prozesse entsprechend ausgestaltet werden?


8.-12. April 2019, Studienreise nach Nordfriesland

Erneuerbare Energien als Motor für regionale Wertschöpfung und Bürgerbeteiligung
ein Angebot der Heimvolkshochschule am Seddiner See

Wir laden herzlich ein: politisch und gesellschaftlich interessierte Bürger/innen, Abgeordnete der Kreistage, Kommunalpolitiker, Gemeinderatsmitglieder, Akteure im ländlichen Raum, Regionalplaner, sachkundige Einwohner, Vertreter aus der Öffentlichkeit und Medienvertreter.

An Beispielen aus der Region Nordfriesland werden regionale Konzepte zur Umsetzung des Gesetzes für den Ausbau erneuerbarer Energien (EEG) erläutert. Eine große Rolle dabei spielt die bürgerliche Akzeptanz. Welche Konzepte sind notwendig, um diese zu fördern? Lassen sich diese positiven Entwicklungen auf andere Regionen Deutschlands übertragen? Weitere Themenfelder, wie Energiekonzepte, Bürgerbeteiligung, Wertschöpfung durch erneuerbare Energien und die Umsetzung im Einklang vs. Widerspruch zu Umwelt- und Naturaspekten, werden angesprochen. Durch verschiedene Exkursionsziele sollen die Themen vor Ort diskutiert und veranschaulicht werden.

Der Teilnahmebeitrag (inkl. Unterkunft und Verpflegung) liegt bei ca. 280 €. Das detaillierte Programm und Informationen folgen Mitte Februar. Weitere Infos unter info@hvhs-seddinersee.de oder Tel. 033205 - 25 00 13, Stephan Kohlmüller

Die Anerkennung zur Inanspruchnahme von Bildungsfreistellung (Bildungsurlaub) ist beantragt.

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