Weitere Hinweise + Links

Hier finden Sie Parlamentsdokumentationen zu Themen des ländlichen Raums im Landtag Brandenburg


EIP-AGRI Förderprogramm für Europäische Innovationspartnerschaften zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktivität und Nachhaltigkeit


Imagekampagne des Landes Brandenburg

News aus Brandenburg

Hier finden Sie ausgewählte Nachrichten zur ländlichen Entwicklung in Brandenburg:


12. September 2019

Noch Fördermittel vorhanden: Deutsches Kinderhilfswerk und Land Brandenburg rufen erneut zu Bewerbungen auf

Der Förderfonds "Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Demokratie und Wahlen" des Deutschen Kinderhilfswerkes und des Brandenburger Jugendministeriums wird aufgrund der sehr hohen Nachfrage in diesem Jahr von 125.000 Euro auf 140.000 Euro erhöht. Das Land Brandenburg trägt davon 125.000 Euro, das Deutsche Kinderhilfswerk 15.000 Euro. Anträge können für Projekte bis zum 30. November 2019 gestellt werden, diese sollen bis Mitte Februar des kommenden Jahres abgeschlossen sein.

Ziel des Förderfonds ist die Verbesserung der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an den sie betreffenden gesellschaftlichen Entscheidungen und die Förderung altersgemäßer politischer Mitwirkung. Unterstützt werden außerdem Projekte, die insbesondere die Teilhabe der von Armut betroffenen Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt stellen und die Bekanntmachung der Kinderrechte befördern. Im Rahmen des Förderfonds ist auch eine Mikroförderung möglich: Träger der Kinder- und Jugendhilfe können Fördermittel von bis zu 5.000 Euro zur Weiterleitung an kleinere Projekte, beispielsweise an Jugendinitiativen oder Schülervertretungen, erhalten. Die Projektauswahl und Förderempfehlung über maximal je 500 Euro soll von einer Kinder- und Jugendjury vor Ort getroffen werden.

Förderrichtlinien und Antragsformular


28. August 2019

Brandenburger Gewinner: Gymnasium in Hennigsdorf und Grundschule in Schönwalde

Der diesjährige Schülerwettbewerb zum 100. Bauhausgeburtstag wurde von den beiden Länder-Architektenkammern Berlin und Brandenburg als landesübergreifender Wettbewerb „Mein Bauhaus – Meine Moderne“ ausgelobt. Schülerinnen und Schüler in Berlin und Brandenburg begaben sich auf die Spuren des Bauhauses und der Moderne. Aufgabe war es, Architektur und Stadtbaukunst in der Auseinandersetzung mit kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Themen von damals und heute zu erkunden.

Die bewusst offen gefasste Ausschreibung sollte die Vielfalt in der Bearbeitung fördern und der Kreativität der Teilnehmenden möglichst wenig Grenzen setzen. Ganz im Sinne des Bauhausgedankens wurde handwerklich gearbeitet – geklebt, gemalt, getöpfert, genäht, collagiert und gefilmt. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten anspruchsvoll durchgearbeitete Projekte. Insgesamt vergab die Jury pro Altersgruppe drei Preise sowie drei Sonderpreise im Bereich Film.

Bauministerin Kathrin Schneider fasste abschließend zusammen:
„Kinder und Jugendliche wachsen in bebauter Umgebung auf. Projekte wie dieser Schülerwettbewerb helfen dabei, diese Umwelt aktiv zu entdecken und bewusst wahrzunehmen. So können Vorschläge aus der Perspektive der Kinder und Jugendlichen entwickelt werden, die diese Umgebung als nächste Generation bewohnen werden.“

Quelle: MIL


15. August 2019

Kommunales Qualifizierungsangebot „Lebendige Jugendhilfeausschüsse“

Mit einem kostenfeien Qualifizierungsangebot möchte die LIGA gezielt Informationen, Unterstützung und Anregungen für die Arbeit der Jugendhilfeausschüsse anbieten.

Als Ergebnis der Kommunalwahl 2019 werden auch die Jugendhilfeausschüsse der Kreise und kreisfreien Städte Brandenburgs neu besetzt. Viele Kommunalpolitiker*innen und Expert*innen der Jugendhilfe übernehmen damit eine verantwortungsvolle Aufgabe für die nächsten 5 Jahre. Ein lebendiger Jugendhilfeausschuss kann starke Impulse für die Entwicklung seiner Region setzen. In der Praxis stellt die Arbeit in diesem Ausschuss die handelnden Akteure zugleich vor große Herausforderungen, da sich die vielfältigen Themen und Aufgaben über eine breite Palette der Arbeitsfelder der Kinder- und Jugendhilfe erstrecken.   

Mit einer kostenfreien, ca. 3-stündigen Informatationsveranstaltung direkt vor Ort möchte die LIGA gezielt Unterstützung und Anregungen anbieten. Das Angebot kann bis Dezember 2019 von allen brandenburgischen Jugendhilfeausschüssen genutzt werden.

Weitere Informationen


23. Juli 2019

ELER Brandenburg: Projekt des Monats

Baukultur – ein Gutsdorf lebt

Die Ribbecker Gutscheune wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von Karl-Georg Karl Friedrich Ernst von Ribbeck errichtet und prägt das Dorf bis heute. Der in die Jahre gekommene Kalk-Plisé-Bau konnte durch ein neues Nutzungskonzept des Kulturvereins Ribbeck e.V. mit LEADER-Fördermitteln wieder instand gesetzt werden.
Die Scheune ist als Ort des Denkmals, der geschichtlichen Ereignisse im Dorf erlebbar und bietet durch die außergewöhnliche Bauweise diversen Kulturveranstaltungen einen ganz besonderen Rahmen.

Weiter Informationen unter Website: Ribbeck im Havelland


11. Juli 2019

Märkische Dörfer gewinnen Gold und Silber beim bundesweiten Wettbewerb

Beim 26. Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft gewannen Dissen im Landkreis Spree-Neiße (Gold) und Garlitz im Landkreis Havelland (Silber). Auch der Sonderpreis für "Kultur im Dorf" geht an Garlitz.

Fast 1.900 Dörfer aus ganz Deutschland hatten sich an den Vorentscheiden für den Wettbewerb beteiligt, um eine der begehrten Auszeichnungen zu erhalten. Die acht Golddörfer konnten mit herausragendem bürgerschaftlichen Engagement, beispielhaften Ideen und zukunftsweisenden Konzepten überzeugen. Darüber hinaus wurden 15 Dörfer mit Silber und sieben Orte mit Bronze geehrt. Die Golddörfer erhalten ein Preisgeld von jeweils 15.000 Euro, die Silberdörfer von je 10.000 Euro und die Bronzedörfer von je 5.000 Euro. Außerdem wurden in diesem Jahr sechs Sonderpreise vergeben, die mit je 3.000 Euro dotiert sind.

Das Storchendorf Dissen/Dešno mit 600 Einwohnern liegt im amtlichen Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden. Neben den beiden breiten Dorfangern sind als Besonderheit die 35 Torhaushöfe zu erwähnen, die eine wehrhafte Bauweise symbolisieren. Das Leitbild verbindet Zukunft als staatlich anerkannten Erholungsort und Herkunft mit der Pflege der wendischen Kultur.

Garlitz mit seinen 390 Einwohnern ist eine starke Gemeinschaft im geschichtsträchtigen Dorf mit grünen Straßenzügen zwischen repräsentativen Bauernhöfen. Bemerkenswert ist der „Garlitzer Geschichtenweg“, der die dorfeigene Historie mit Schautafeln darstellt. Im Rahmen des „Garlitzer Stammtisches“ haben die Bewohner in verschiedenen Workshop-Reihen Ideen erarbeitet, wie sich Garlitz bis zum Jahr 2030 entwickeln soll. Das Dorf nutzt seine Lage am Naturschutzgebiet für eine hohe Lebensqualität der Bewohner.(Quelle: BMEL)


10. Juli 2019

Wettbewerb Baukultur 2019

Natürlich.nachhaltig.Baukultur in Brandenburg

Der Nachhaltigkeitspreis des Landes Brandenburg wird 2019 auf dem Gebiet der Baukultur vergeben. Hierzu loben die drei Biosphärenreservate Brandenburgs diesen regionalen Baukulturwettbewerb aus. Der Wettbewerb zeichnet besonders gut gelungene private oder öffentliche Projekte auf dem Gebiet der Landschaftsplanung, des Städtebaus und der Architektur aus, die ein bedeutendes Engagement für den Erhalt und die Weiterentwicklung guter Baukultur in den Regionen zeigen und prämiert die nachhaltige Bewahrung und behutsame Entwicklung der Städte und Dörfer wie auch der Natur- und Kulturlandschaften.

Aufgerufen sind Bauherren, Architekten, Ingenieure, Privatpersonen, Gebietskörperschaften, Kommunen und juristische Personen wie Wohnungsbaugesellschaften und –genossenschaften, Baugemeinschaften, Vereine sowie Baukulturinitiativen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb Baukultur 2019 in den Biosphärenreservaten:

Schorfheide-Chorin

Spreewald

Flusslandschaft Elbe


12. Juni 2019

25. Brandenburger Landpartie: Land ist, wo Landwirtschaft ist – Das volle Leben

Über 200 Landwirtschaftsbetriebe öffnen auch in diesem Jahr vom 15. – 16. Juni ihre Tore für Interessierte, die einen Blick hinter die Kulissen des Landlebens werfen wollen. Die Besucher können direkt vor Ort Tradition und Moderne erleben und regionale Produkte genießen.

Eröffnet wird die 25. Brandenburger Landpartie mit Minister Vogelsänger, Landesbauernpräsident Hendrik Wendorff, der Vorsitzenden des Brandenburger Landfrauenverbands Jutta Quoos sowie Teltow-Flämings Landrätin Kornelia Wehlan am 15. Juni durch den Geschäftsführer des AWO-Guts und Vizepräsidenten des Landesbauernverbands, Heiko Terno. Das AWO-Reha-Gut Kemlitz betreibt als Inklusionsbetrieb seit 1994 Ackerbau und Milchwirtschaft. Das Gut bietet: Beschäftigungsmöglichkeiten für kranke, sozial benachteiligte und beeinträchtigte Menschen. Gäste sollen moderne Landwirtschaft mit einem Shuttle zwischen Gutshof, Kartoffelschälung und Milchviehanlage hautnah erleben. Ein buntes Kulturprogramm wird die offizielle Eröffnung um 11 Uhr umrahmen.


29. April 2019

Abschluss der Tätigkeit der Enquete-Kommission

Am 29. April 2019 traten die Mitglieder der Enquete-Kommission 6/1 "Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels" in der Heimvolkshochschule am Seddiner See ein letztes Mal zu ihrer 39. Sitzung zusammen, um den Abschlussbericht an Landtagspräsidentin Britta Stark zu überreichen. Die vierjährige Tätigkeit der Kommission ist damit abgeschlossen. Das gute Miteinander quer über alle Parteien, an der Sache orientiert, wurde von dem Vorsitzenden und mehreren Kommissionsmitgliedern gelobt.

Nun gilt es, die dort erarbeiteten Vorschläge und Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Dabei sind vor allem die beteiligten Landtagsabgeordneten, beratenden Mitglieder und Sachverständigen und - mit Blick auf den Landtag nach der Wahl im September - die neue Landesregierung gefordert. Von den Verantwortlichen in den ländlichen Regionen, Landkreisen, Städten und Gemeinden, von Unternehmen, Vereinen und allen anderen engagierten Menschen sollten die Themen und Handlungsempfehlungen immer wieder angesprochen und eingefordert werden.

Insgesamt zogen alle Beteiligten eine sehr positive Bilanz: die Aufmerksamkeit für den ländlichen Raum und seine Belange sei deutlich verstärkt worden, das Verständnis gewachsen. Von der einstigen Rückzugs- und Rückbaustrategie sei man abgerückt und wolle heute gemeinsam eine aktive ländliche Entwicklung, um alle Regionen Brandenburgs auch in Zukunft lebenswert zu gestalten.


17. April 2019

2. Antragsrunde für Modellprojekte

Zur Förderung von Modellprojekten öffnet die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) voraussichtlich vom 02.05. - 31.05.2019 wieder ihr Portal. Bei der Antragstellung ist zu beachten, dass die zur Förderung eingereichten Modellprojekte frühestens am 01.10.2019 beginnen können.

Ziel der Richtlinie zur Förderung von sozialen Innovationen im Land Brandenburg – ist es, die Entwicklung und Erprobung beschäftigungspolitisch neuer Ideen zu fördern, ihre Umsetzbarkeit und Wirksamkeit in Brandenburg zu testen und somit das beschäftigungspolitische Instrumentarien des Landes Brandenburg gezielt weiter zu entwickeln.


17. April 2019

Leitlinien zur Ortsgestaltung
Quelle: MIL

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung hat in Abstimmung mit der Brandenburgischen Architektenkammer 2018 einen Orientierungsrahmen für Leitlinien zur Ortsgestaltung herausgegeben. Dieser gibt nicht nur Hinweise zur Gestaltung sondern auch zur Bürgerbeteiligung. Denn sie ist unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg.
Sechs Orte wollten innerhalb dieses Rahmens eigene Leitlinien für die bauliche Gestaltung ihres Ortes erarbeiten, um Fehlgriffe der Ortsgestaltung möglichst auszuschließen. Die Kosten zur fachlichen Begleitung dieses Pilotversuches wurden vom MIL gefördert.

Am 27. März 2019 trafen sich die Vertreter aus den sechs „Pilot-Orten“ erstmals im MIL, um über den Verlauf ihrer Arbeit zu berichten und sich über die bisherigen Ergebnisse auszutauschen. Mit der fachlich unterstützten Erarbeitung der Leitlinien, vor allem aber mit der intensiven Beteiligung der Einwohnerschaft, haben die sechs Orte wertvolle Hinweise für ihre individuelle Entwicklung gewonnen und können mit ihren Herangehensweisen und Ergebnissen Vorbild für andere sein.

Die Leitlinien sowie die Repräsentationen der Ortschaften finden Sie hier.


17. April 2019

Zukunftspreis Brandenburg

Sie stellen innovative Produkte her, arbeiten mit intelligenten Verfahren, wirtschaften nachhaltig, kreieren pfiffige Marketingstrategien oder engagieren sich überdurchschnittlich in der Ausbildung von jungen Menschen. Genau solche Unternehmen sucht der „Zukunftspreis Brandenburg“. 
Der Wettbewerb soll Mut machen und erfolgreiche regionale Wirtschaftsgeschichten in das Licht der Öffentlichkeit rücken.

Noch bis zum 10. Mai 2019 können sich Brandenburger Unternehmen für den zukunftspreis Brandenburg 2019 bewerben.


17. April 2019

Presseerklärung der Präsidentin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz, Brandenburgs Kultur- und Wissenschaftsministerin Martina Münch,
aus Anlass des Großfeuers in der Kathedrale Notre Dame de Paris

Quelle: Presseerklärung

Die Kathedrale Notre Dame ist ein wertvoller und unverzichtbarer Teil des kulturellen Erbes der Menschheit.
Kulturelles Erbe ist ein wichtiger Teil unserer Identität. Anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres 2018 die DNK mit SHARING HERITAGE die verbindende Wirkung unseres kulturellen Erbes eindrücklich erlebt und gefördert.  Auch und gerade angesichts dieser schrecklichen Verletzung eines Bauwerkes von welthistorischer Bedeutung wird uns umso mehr bewusst, was alle in Europa und auf dieser Welt verbindet. Das DNK wird mit seinem umfangreichen Engagement und der Expertise seiner Mitglieder die Begrenzung des Schadens und die Rekonstruktion dieses Schlüsselwerks der Geschichte  unterstützen.

Deshalb ruft das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz alle Bürgerinnen und Bürger Deutschlands zu einer Spendenaktion auf, um den Wiederaufbau der Pariser Kathedrale im Zeichen von SHARING HERITAGE wirkungsvoll zu unterstützen. Das Land Brandenburg wird symbolisch einen Eichenstamm aus dem Forst der Stiftung Stift Neuzelle für den Wiederaufbau des Dachstuhls bereitstellen.

Ein Spendenkonto wird kurzfristig eingerichtet. Weitere Informationen: http://www.dnk.de


1. April 2019

Baukultur in Brandenburgs Biosphärenreservaten
Quelle: MIL Brandenburg

Die Teilnehmenden der Werkstattveranstaltung am 18. Februar 2019 diskutierten baukulturell relevante Praxisbeispiele aus den drei Brandenburger Biosphärenreservaten. Dabei wurden bereits realisierte Bauvorhaben und im Bau befindliche Gebäude betrachtet, ebenso umgesetzte Projekte der Landschaftsgestaltung und Umnutzungsideen für ortsbildprägende Gebäude.

Die Werkstatt-Teilnehmenden konnten hierrealisierte LEADER-Projekte aus der aktuellen EU-Förderperiode zu Rate ziehen und auf den Gebietskarten der drei Biosphärenreservaten lokalisieren. Als Ergebnis für alle drei Modellregionen wurde eine breite Vielfalt an Baukultur sichtbar.

Für die drei Brandenburger Biosphärenreservate sollen im Frühjahr jeweils regionale Baukultur-Wettbewerbe als Nachhaltigkeitspreis des Landes Brandenburg 2019 ausgerufen werden. Damit wird die gelebte Baukultur an der Elbe, im Spreewald und in der Schorfheide entsprechend honoriert werden.


1. April 2019

Im Alter gemeinsam wohnen

Der „Ü-50- Block“ in Fürstenwalde

Ein besonderes Konzept wird von der Wohnungswirtschaft GmbH (Wowi) im Wohnblock der Juri-Gagarin-Straße 44 in Fürstenwalde umgesetzt. Junge Mieter werden hier abgelehnt. Die Ein- und Zweiraumwohnungen sind auf die Bedürfnisse von Senioren zugeschnitten und werden ausschließlich an Ältere vermietet. Das barrierefreie und gut gepflegte Gebäude ist bei den Bewohnern sehr beliebt. Die Mieter kennen sich, halten einen Plausch am Briefkasten und helfen sich untereinander. Bei ernsteren Problemen können sich die Mieter jederzeit an den Hausmeister und die Wowi wenden.
Das Konzept des Ü-50-Blocks geht auf. Sobald eine Wohnung frei wird, stehen schon die nächsten Interessenten vor der Tür.

Mehr Informationen zum Projekt im MOZ-Artikel vom 15. März 2019

 

Neues Seniorenhaus auf altem Dreiseitenhof

Ein ähnliches Projekt wird in Lietzow angestoßen. Hier soll ein alter Dreiseitenhof zum Wohnen für Ältere ausgebaut werden.
Im Erdgeschoss soll eine Senioren WG unter anderem für Demenzkranke eingerichtet werden. Die Appartements im Obergeschoss werden in Form des betreuten Wohnens genutzt.
Baubeginn des Projektes soll im Herbst 2019 sein, sodass Ende 2020 die ersten Mieter einziehen können.

Doch der Hof soll nicht abgeschieden sein, sondern aktiv in das Dorfleben miteinbezogen werden. So ist eine Kooperation zur Kita geplant. Die Älteren sollen von den Jungen lernen und andersherum. Die kitaeigenen Kaninchen sollen gemeinsam versorgt werden.
Feste auf dem Hof sollen mit Lietzowern und Mietern gemeinsam gefeiert werden. Darüber hinaus könne auch ein Gemeinschaftsgarten mit gemeinsamen Kochabenden entstehen.  

Mehr Informationen zum Projekt im MAZ-Artikel vom 5. März 2019


1. April 2019

Kulturelle Bildung und Partizipation in Brandenburg
Quelle: BRANDaktuell

Die ersten Antragsrunde für das neue Förderprogramms "Kulturelle Bildung und Partizipation" ist gestartet, Für eine zweite Antragsrunde in der 2. Jahreshälfte können noch zum 15. Mai 2019 Anträge gestellt werden.

Das Förderprogramm richtet sich an Kommunen sowie Kitas, Grundschulen, Kultureinrichtungen, Vereine und Verbände. Die Projekte sollen Brandenburgerinnen und Brandenburgern Zugänge zu Angeboten kultureller Bildung eröffnen. Ein Schwerpunkt liegt auf Angebote zur interkulturellen Vielfalt und Integration.


30. März 2019

National Matching Brandenburg: Nachhaltig für Gesundheitsfachkräfte
Quelle: BRANDaktuell

Das Projekt wird mit Mitteln des Landes gefördert und erprobt Wege, um medizinisch vorgebildete und ausbildungsinteressierte Geflüchtete schnell in den Brandenburger Arbeitsmarkt zu integrieren. Das Modellprojekt National Matching Brandenburg geht bereits in die 2. Runde.

Ziel des Projekts ist die Unterstützung und Begleitung Geflüchteter von der Ankunft bis zum Ende der Probezeit im Brandenburger Gesundheitswesen. Das Projekt wendet sich an Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker sowie an Gesundheits-, Kranken- oder Altenpflege. Regionaler Schwerpunkt der Aktivitäten ist der Süden Brandenburgs.


27. März 2019

Land Brandenburg verstärkt Beratung zu erneuerbaren Energien

Das Land Brandenburg verstärkt das Beratungsangebot zu erneuerbaren Energien. Ziel ist es, die Akzeptanz für die erneuerbaren Energien und insbesondere für die Windenergie zu stärken. Dazu wird bei der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB), die auch die Energieagentur des Landes ist, eine Beratungsstelle eingerichtet. Ansprechpartner ist das Team WFBB Energie. Um den Austausch zwischen Investoren aus dem Bereich der erneuerbaren Energien, den Kommunen sowie deren Bürgerinnen und Bürgern zu moderieren, arbeitet die WFBB künftig mit dem Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE) zusammen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung haben WFBB und KNE unterzeichnet.

„Die Beratungsstelle passt hervorragend zum bisherigen Aufgabenspektrum der WFBB Energie. Der neue Service beginnt bei den Grundsätzen des Planungsverfahrens und den Einflussmöglichkeiten der Kommunen bei der Flächenausweisung für Wind- und Solarparks. Er reicht weiter über Informationen zu finanziellen Bürger- und Gemeindebeteiligungsmöglichkeiten an konkreten EE-Projekten und deren Bewertung der Wirtschaftlichkeit bis hin zur Unterstützung bei der Planung von eigenen, kommunalen Projekten mit EE-Anlagen. Dabei kooperieren wir mit dem Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende, das bei Konfliktfällen vor Ort eine Moderation und Mediation übernehmen wird“, erläuterte WFBB-Geschäftsführer Sebastian Saule.

Zusätzlich zum Beratungsangebot wird es künftig auf der Webseite von WFBB Energie mehr Informationen zu den erneuerbaren Energien geben. Außerdem sind landesweit Informationsveranstaltungen geplant. Damit verstärkt WFBB Energie als Energieagentur des Landes Brandenburg ihre Beratungs- und Unterstützungs-angebote insbesondere für Kommunen und Landkreise.

Quelle: Pressemitteilung des Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende, des Ministeriums für Wirtschaft und Energie und der Wirtschaftsförderung Brandenburg


11. März 2019

Aufruf zur Teilnahme am Investitionspakt

Zur Schaffung passender Rahmenbedingungen für ein lebendiges, attraktives Quartier werden vom Brandenburger Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung und dem Bund in diesem Jahr rund 7,18 Mio. € zur Förderung von integrativen Projekten zur Verfügung gestellt. Der Fördersatz beträgt 90 Prozent.

Ziel der Förderung im Investitionspakt "Soziale Integration im Quartier" ist die Erhaltung und der Ausbau der sozialen Infrastruktur und deren Weiterqualifizierung zu Orten des sozialen Zusammenhalts und der Integration in den Städten und Gemeinden. Dies können zum Beispiel Gemeinbedarf- und Folgeeinrichtungen wie Bildungseinrichtungen, Bibliotheken und Kindergärten oder auch Quartierstreffs sein, die einen besonderen Beitrag zur Integration im Quartier leisten.

Bis zum 5. April 2019 können die entsprechenden Anträge gestellt werden.


7. März 2019

Auslobung Innovationspreis 2019

Das Wirtschaftsministerium des Landes lobt 2019 wieder den Brandenburger Innovationspreis für das Cluster Ernährungswirtschaft aus. Prämiert werden die besten Ideen und Lösungen von märkischen Startups und Unternehmen sowie kreative Verbundlösungen, die in enger Zusammenarbeit von Gewerbe und Wissenschaftseinrichtungen entstanden sind.
Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer können sich bis 8. April 2019 bewerben. Die Preise sind dotiert mit 10.000 Euro, die Auszeichnungen werden an bis zu drei
Gewinner vergeben.


6. März 2019

Auslobung Denkmalpflegepreis 2019

Der Brandenburgische Denkmalpflegepreis in Höhe von insgesamt bis zu 18.000 € wird an Bürgerinnen und Bürger, bürgerschaftliche Initiativen oder juristische Personen des privaten Rechts verliehen für:

  • vorbildliche Leistungen zur Rettung und Erhaltung von Bau- und Gartendenkmalen, technischen Denkmalen sowie archäologischen Denkmalen
  • richtungsweisende Beispiele denkmalverträglicher Umnutzungen von Denkmalen.

Es können weiterhin bis zu drei Anerkennungen ausgesprochen werden für:

  • die überzeugende Verbreitung des Denkmalpflegegedankens in der Öffentlichkeit und
  • langjähriges herausragendes Wirken auf dem Gebiet der Denkmalpflege

Für den Denkmalpflegepreis 2018 können Vorschläge bis zum 15.05.2019 unter dem Stichwort „Denkmalpflegepreis 2019“ beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Potsdam eingereicht werden.


1. März 2019

Ehrenamtskarte Berlin-Brandenburg und Partner

Ehrenamtliches Engagement gestaltet ein partnerschaftliches und vielseitiges Zusammenleben zwischen den Ländern Brandenburg und Berlin. Dem Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg und dem Regierenden Bürgermeister von Berlin liegen die Würdigung und Wertschätzung des freiwilligen Engagements persönlich am Herzen.

Aus diesem Grund gibt es die gemeinsame Ehrenamtskarte für Brandenburg und Berlin. Sie ist ein Zeichen der Anerkennung und des Dankes an die  freiwillig Engagierten. Sie bescheinigt das Engagement und berechtigt ihre Inhaberinnen und Inhaber, bei zahlreichen Partnerunternehmen in Berlin und Brandenburg Vergünstigungen zu erhalten. Die Partner der Ehrenamtskarte sind zum Beispiel Museen, Einzelhändler, Gastronomiebetriebe, Kultur- und Unterhaltungseinrichtungen oder Dienstleistungsunternehmen.


25. Februar 2019

Brandenburger Naturschutzpreis: Preisträger gesucht!

Der Brandenburger Naturschutzpreis wird an einzelne Personen, Verbände, Vereine oder Unternehmen sowie Schulklassen, Kindergruppen oder Arbeitsgemeinschaften vergeben, die sich für den Naturschutz, die nachhaltige Landnutzung oder eine vorbildliche Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung einsetzen. Darüber hinaus werden auch wissenschaftliche, planerische oder wirtschaftliche Leistungen ausgezeichnet.

Bewerbungen oder Vorschläge können bis zum 26. April 2019 eingereicht werden.


21. Februar 2019

Förderaufruf: Gut Älterwerden im vertrauten Wohnumfeld - Kurze Wege gemeinsam gestalten

Die Fachstelle Altern und Pflege im Quartier im Land Brandenburg (FAPIQ) ruft im vierten Jahr in Folge Projekte dazu auf, sich mit innovativen Ideen zum Thema "Gut Älterwerden im vertrauten Wohnumfeld" zu bewerben. Der Schwerpunkt des Förderaufrufs im Jahr 2019 liegt auf der gemeinsamen Gestaltung der Erreichbarkeit von Angeboten. Bewerben kann man sich ab sofort bis zum 1. April 2019.

FAPIQ fördert praxisnahe Ideen - von der Mitfahrerbank, über die Schaffung von Nachbarschaftstreffs bis hin zu Beratungsangeboten vor Ort. FAPIQ unterstützt vor allem kleine Ideen und freut sich auf möglichst vielfältige Bewerbungen. Geförderte Beiträge werden im Rahmen des FAPIQ-Fachtags am 23. Oktober 2019 in Potsdam vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie gewürdigt.

Es stehen insgesamt 45.000 Euro Fördergelder der Pflegeoffensive des Landes Brandenburg zur Verfügung. Die eingereichten Beiträge werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Damit sollen möglichst viele Projekte und Maßnahmen im Land Brandenburg unterstützt werden.

Katharina Wiegmann, Projektleitung von FAPIQ, verdeutlicht: „Es gibt viele gute Ideen für das Leben im Alter in Brandenburg. FAPIQ konnte mit dem Förderaufruf bisher 34 Projekte fördern. Wir sehen immer wieder, dass kurze Wege im Quartier einen wichtigen Beitrag zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben leisten. Damit sich noch mehr Menschen engagieren, unterstützen wir sie auf dem Weg ihrer Projektumsetzung mit Beratung rund um den Förderaufruf."

Quelle: Pressemitteilung


06. Februar 2019

Verbraucherzentrale startet mobile Verbraucherberatung per Videochat auf Marktplätzen

Zum Tourstart des Digimobils besuchte Verbraucherschutzminister Stefan Ludwig die Prignitz

„Die Realisierung einer persönlichen und individuellen Vor-Ort-Beratung per Videochat ist ein innovativer Ansatz für den ländlichen Raum und bundesweit einmalig“, sagte Christian A. Rumpke, VZB-Geschäftsführer. „Wir sind nun sehr gespannt, wie die Verbraucherinnen und Verbraucher unser neues Angebot annehmen.“

Weitere Informationen zum Tourstart des Digimobils finden Sie auf unserer Themenseite: Digitalisierung und Beteiligung


11. Dezember 2018

Brandenburgs Digitalisierungsstrategie steht. Das Kabinett verabschiedete am 11. Dezember 2018 die entsprechende Vorlage der Staatskanzlei nach einem umfassenden Meinungsbildungs- und Beteiligungsprozess. Mit einer zehn Thesen umfassenden politischen Vision, einer Digitalen Agenda mit sieben Handlungsfeldern und 200 konkreten Maßnahmen zeigt die Landesregierung einen Weg in die digitale Zukunft des Landes auf. Mitglieder des von Ministerpräsident Dietmar Woidke eingesetzten Digitalbeirats würdigten den umfassenden Strategieprozess. Die Strategie wird jetzt dem Landtag zugeleitet und dort diskutiert.

Die Digitalisierungsstrategie enthält rund 200 kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen in allen Politikbereichen, die teilweise schon gestartet wurden. In den kommenden Jahren werden mindestens 450 Millionen Euro in die Digitalisierung investiert. Dies zeigt nach Worten von Digitalkoordinator Staatssekretär Thomas Kralinski, „dass die Landesregierung den Gestaltungsauftrag für die digitale Zukunft sehr ernst nimmt“.

Im Vordergrund stehen konkrete Erleichterungen durch die Digitalisierung für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch für Unternehmen. Dabei geht es insbesondere um die Digitalisierung aller Verwaltungsdienstleistungen bis 2022. Konkrete Beispiele sind die Beantragung von Kfz-Kennzeichen, Genehmigungsverfahren oder das ElterngeldDigital, der Aufbau einer landesweiten Schul-Cloud, smarte und digitalisierte Mobilitätsangebote und autonom fahrende Busse und auch ein digitalisiertes Wolfs-Monitoring. Zur Umsetzung von Digitalprojekten und zur Beratung von Kommunen wird derzeit die Digitalagentur aufgebaut.

Staatssekretär Kralinski sprach von einem wichtigen Meilenstein: „Das Land ist bereit für digitale Neuerungen in allen Gesellschafts- und Politikbereichen. Ein Markenzeichen ist unser Ziel, den ländlichen Raum und Digitalisierung zusammenzubringen. Gleichzeitig wollen wir die Kooperation mit Berlin auf dem Gebiet der Digitalisierung intensivieren. Auf der gemeinsamen Kabinettssitzung Anfang 2019 sollen dazu Verabredungen getroffen werden. Mit der Digitalisierung kann unser Land moderner und attraktiver für alle Bürgerinnen und Bürger, für Unternehmen und die Verwaltung werden. Distanzen aller Art werden abgebaut, neue und einfachere Prozesse mit digitalen Mitteln möglich. Entscheidend ist dabei, dass der Mensch immer im Mittelpunkt steht und dass Digitalisierung einen konkreten Nutzen hat.“

Quelle: Website Digitales Brandenburg

Zum Strategiepapier


13. September 2018

„Unser Dorf hat Zukunft“: Dissen gewinnt beim 10. Landeswettbewerb knapp vor Garlitz

Sauen. Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger hat in Sauen, der Siegergemeinde von 2015, gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes Jens Graf, die Sieger des 10. Landeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ bekanntgegeben und ausgezeichnet. Die Jury hat sich für die Spreewaldgemeinde Dissen entschieden. Auf den zweiten Platz kam Garlitz. Die beiden Siegergemeinden werden Brandenburg im nun anstehenden Bundeswettbewerb vertreten.

Den dritten Platz belegt Neutrebbin, das größte Kolonistendorf im Oderbruch. Ferner wurden Sonderpreise vergeben für den herausragenden Umgang mit den Herausforderungen des digitalen Wandels, den vorbildlichen Einsatz zum Erhalt der sozialen Infrastruktur, sowie herausragende Aktivitäten im Bereich der Kultur und bei der Nutzung erneuerbarer Energien im Dorf.

Der Wettbewerb gilt als größte Bürgerbewegung Deutschlands, weil er bundesweit seit mehr als 55 Jahren die Menschen auf dem Lande bewegt. Seit nunmehr 25 Jahren sind auch die Brandenburger dabei. Diesmal beteiligten sich 85 Dörfer am Wettstreit um den Titel „Landessieger“. Im Rahmen des Wettbewerbs geht es um lebendige Dörfer, die den Menschen Zukunftsperspektiven bieten. Ökonomische, städtebauliche, soziale und ökologische Aspekte werden von einer Bewertungskommission beurteilt. Insbesondere geht es dabei um die Dorfgemeinschaft, die Eigenverantwortung und Engagement verbindet sowie Mensch, Natur und Umwelt in Einklang bringt.

Bemerkenswert ist, dass die Garlitzer in Form des Garlitzer Geschichtenwegs regionale Geschichte erlebbar machen und den Besucher an der historischen Entwicklung und Veränderung von Garlitz teilhaben lassen. Foto: MLUL, Elsner

Beschreibung der Siegerdörfer auf der Website des Ministeriums

Fotogalerie von der Bereisung der Bewertungskommission


Uckermärkisches Passow wird Gastgeber des 16. Brandenburger Dorf-und Erntefests 2019

Passow/Wendemark ist ein Ortsteil der Gemeinde Passow im Amt Oder-Welse und liegt an der B 166 im Landkreis Uckermark. Das Angerdorf wurde erstmals 1296 urkundlich und 1459 als Kirchendorf erwähnt. So ist die Kirche mit ihrem spätgotischen Flügelschrein aus der Zeit um 1520 das älteste Gebäude des Dorfes.

Passow ist heute ein Dorf für alle Generationen. Mit Fleischer, Bäcker, Blumen, Post- und Bankfiliale gibt es auch ortsnah ein gutes Angebot. Der Schul- und Kindergartenkomplex wurde zu einem deutsch-polnischen Begegnungszentrum für Schul- und Kindergartenaustausche ausgebaut. Aus dem Schulhof entstand ein Spielplatz für das gesamte Dorf. Der neue Schulsportplatz wurde mit Freiluft-Sportgeräten zur Nutzung für Kinder bis Senioren umgebaut. Grundschule und KITA von der Krippe bis zum Hort bieten jungen Familien ein attraktives Wohnumfeld.

Etliche der rund 1.600 Passower engagieren sich in ihrer Freizeit in Vereinen wie dem 1998 gegründeten Passower Feuerwehrverein, dem Uckermärkischen Sportverein 57 Passow, dem Imkerverein Ost-Uckermark, dem Rassekaninchenzucht- und dem Anglerverein. Der Förderverein zum Erhalt der Dorfkirche Passow organisiert jeweils am ersten Advent einen Weihnachtsmarkt und kümmert sich um die Sanierung der Kirche. Der Traditionsverein Wendemark will das kulturelle Leben im Dorf fördern. Mit einer 96-Stunden-Aktion des rbb wurde 2011 der ehemalige Konsum zum Dorfgemeinschaftshaus umgestaltet. Jährlich wird ein Kindertagfest organisiert. Der Passower Schützenverein richtet nicht nur Park- und Schützenfest aus, er lädt auch zum Verbrennen der Weihnachtsbäume.

Auf Wunsch vieler Passower wurde 2014 wieder ein großes Erntefest gefeiert, an dem das ganze Dorf mitgewirkt hat. Mit 30 Ständen, Technikschau, Bastelstraße, Tombola und Uckermärker Rinderschau wurde es mit Unterstützung der örtlichen Unternehmen und der Gemeinde ein voller Erfolg. Im Ort wurden 110 Dekorationen gezählt. Mit dieser Begeisterung gab es 2015 eine Fortsetzung. Im Jahr 2017 fand erstmalig in Passow das Kreiserntedankfest statt.

Quelle: MLUL


Regionalwert AG Berlin-Brandenburg am Start

Nach zwei Jahren Vorbereitung ging die Regionalwert AG Berlin-Brandenburg im Juni 2018 aus der Apfeltraum AG hervor. Die Bürgeraktiengesellschaft wird in Bauernhöfe, Lebensmittelhandwerk, Handel und Gastronomie investieren. Damit ermöglicht sie Wertschöpfung und Arbeitsplätze, fördert den Ökolandbau und unterstützt junge Betriebe in der Region Berlin-Brandenburg.


6. September 2018

Stärkung der regionalen Wachstumskerne

Das  Kabinett  hat  die  Interministerielle  Arbeitsgruppe  Integrierte  Standortentwicklung  (IMAG  ISE)  am  25. Juli 2017  anlässlich  seiner  Beschlussfassung zum 16. Bericht „Stärkung der Wachstumskräfte durch räumliche und sektorale Fokussierung von Landesmitteln“ beauftragt,

1.) die Abstimmungsrunde mit den Regionalen Wachstumskernen (RWK) fortzuführen

2.)  auch  weiterhin  für  Standorte  außerhalb  der  RWK  für  Gespräche  zur  Verfügung  zu  stehen

3.) dem Kabinett über den Stand der Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen zu berichten.

Nun wurde der 17. Bericht der Interministeriellen Arbeitsgruppe Integrierte Standortentwicklung zur sitzung der Landesregierung am 28. August 2018 vorgelegt. Darin finden sich ausführliche Ergebnisse zur sozioökonomischen Entwicklung, zur Fachkräftesicherung, zu Wissenschaft, Technik und Innovation sowie zu Stadt-Umland-Kooperationen in den Regionalen Wachstumskernen mit statistischen Daten von 2006-2017 sowie zu den durchgeführten und geplanten Maßnahmen.


31. August 2018

Paretz ist neues Mitglied in der AG - Minister Vogelsänger gratuliert vor Ort

Minister Vogelsänger gratulierte am 30. August 2018 als Schirmherr der AG Historische Dorfkerne den Paretzern zur Mitgliedschaft in der AG.

Aus dem zweistufigen Bewerbungsverfahren 2017 / 2018 ist dieses Jahr das Preussische Musterdorf Paretz im Havelland als Kandidat für die Mitgliedschaft in der interkommunalen Arbeitsgemeinschaft Historische Dorfkerne im Land Brandenburg hervorgegangen. Dem Vorschlag der siebenköpfigen Begutachtungs-Kommission folgten die Mitglieder der AG und nahmen Paretz einstimmig auf.

Foto: AG Historische Dorfkerne


28. August 2018

Paretz wird neues Mitgliedsdorf der AG Historische Dorfkerne

Die Arbeitsgemeinschaft Historische Dorfkerne im Land Brandenburg hat Paretz (Landkreis Havelland) als neues Mitgliedsdorf aufgenommen. Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger wird am 30. August vor Ort gratulieren. Mit der Überreichung des Auszeichnungsschilds der AG durch den Minister wird Paretz als 14. Mitglied in die Reihen der AG-Mitgliedsdörfer aufgenommen. Die interkommunale Arbeitsgemeinschaft setzt sich landesweit für den Erhalt und die behutsame Weiterentwicklung von Dörfern mit historischen Ortskernen ein. Die AG dient dem Erfahrungsaustausch untereinander und hat Vorbildfunktion für die Bewahrung des baukulturellen Erbes in den Brandenburgs Dörfern. Aus dem zweistufigen Bewerbungsverfahren 2017/2018 ist dieses Jahr das Musterdorf Paretz im Havelland als Kandidat für die Mitgliedschaft in der interkommunalen Arbeitsgemeinschaft Historische Dorfkerne im Land Brandenburg hervorgegangen. Dem Vorschlag der siebenköpfigen Kommission folgten die Mitglieder der AG und nahmen Paretz einstimmig auf.

Das havelländische Dorf vor den Toren Potsdams wurde 1197 erstmals urkundlich erwähnt: Im Auftrag von Friedrich Wilhelm III. plante der Architekt David Gilly den historischen Ortskern von Paretz, der heute noch erhalten ist. Das Schloss und die Kirche prägen das Ortsbild dieses ehemaligen Landsitzes des Königs und Königin Luise.

Paretz ist seit 2017 wieder ein eigenständiger Ortsteil der Stadt Ketzin/Havel, zählt rund 400 Einwohner und verfügt über eine sehr engagierte Dorfgemeinschaft, die zusammen mit der ortsansässigen Helga-Breuninger-Stiftung das kulturelle Leben über Paretz hinaus bereichert und sich für den Erhalt der historischen Dorfanlage einsetzt.

Quelle: Pressemitteilung MLUL


27. Juli 2018

Förderprogramme für die Jugendarbeit im Land Brandenburg - noch bis 30. September bewerben!

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) hat im Bereich der Förderung der Jugendarbeit drei neue Förderprogramme für das Jahr 2018 aufgelegt:

FreiRäume 2018 – Förderprogramm für Jugendfreizeiteinrichtungen

Junge Menschen im ländlichen Raum sollen verstärkt „Gesicht und Stimme“ bekommen. Deshalb werden sie bei der Planung ihrer „FreiRäume“ aktiv einbezogen, etwa durch die Beteiligung von Jugend- oder Clubräten oder durch die Unterstützung von Selbsthilfeprojekten der Jugendlichen.“
Gefördert werden die Gestaltung und Ausstattung von Spiel- und Bewegungsflächen an Jugendfreizeiteinrichtungen, so zum Beispiel Basketballanlagen, Skaterbahnen und Bolzplätze. Die Fördersumme beträgt maximal 5.000 Euro je Vorhaben, die Kommune muss mindestens weitere 5.000 Euro dazugeben. Rein rechnerisch können damit Vorhaben in 100 amtsfreien Gemeinden und Ämtern gefördert werden. In erster Linie soll die Förderung kleineren Gemeinden und dem ländlichen Raum zugutekommen. Antragsberechtigt sind Gemeinden und Ämter mit weniger als 15.000 Einwohnern.

JugendRäume – Förderprogramm Jugendräume im ländlichen Raum

Geht es bei der Förderung der „FreiRäume“ um die Gestaltung außen liegender Begegnungsräume für junge Menschen und um die Sichtbarmachung der Anwesenheit junger Menschen in unseren Gemeinden, so dient das Programm „JugendRäume“ der Förderung der Ausstattung, Sanierung und Instandhaltung öffentlich zugänglicher Jugendfreizeiteinrichtungen zielgerichtet der Verbesserung der Treffpunkte junger Menschen im ländlichen Raum.
Gefördert werden Einrichtungen, die in Orten oder Ortsteilen liegen, die nicht mehr als 2.500 Einwohner haben. Voraussetzung für die Förderung ist außerdem, dass der Jugendraum in Verantwortung der Jugendlichen ehrenamtlich betrieben wird. Die Förderung beträgt bis zu 80 Prozent der Gesamtkosten, maximal jedoch 10.000 Euro. Die Mittel sollen verwendet werden für die Innenausstattung der Freizeiteinrichtungen oder kleinere Sanierungsarbeiten.


27. Juli 2018, Beelitz

Blühstreifen Beelitz e.V. erhält Brandenburger Naturschutzpreis

Seit zwei Jahren engagiert sich der Verein Blühstreifen Beelitz e.V. für bessere Bedingungen für Pflanzen und Tiere in Brandenburg. Im Fokus steht dabei die Anlage von Blühflächen in der intensiv landwirtschaftlich genutzten Beelitzer Spargel-Region, mitten im Naturpark Nuthe-Nieplitz. Am 27. Juli überreichte Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger den Brandenburger Naturschutzpreis an den Verein.

Bereits neun größere Spargelbetriebe vereinbarten eine Zusammenarbeit und stellen für das Projekt unentgeltlich Flächen zur Verfügung. Auch zahlreiche Privatpersonen konnten gewonnen werden, sich für die Artenvielfalt in der Region einzusetzen. So gibt es immer mehr Garten- und Grundstücksbesitzer, die ihre Flächen blütenreicher und insektenfreundlicher gestalten wollen. 

 Seit 1998 zeichnet die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg richtungsweisende Leistungen im Bereich des aktiven, praktischen Naturschutzes, der nachhaltigen Landnutzung oder auch in der Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung aus. Darüber hinaus können auch wissenschaftliche, planerische oder wirtschaftliche Leistungen mit dem Preis geehrt werden.


24. Juli 2018

Brandenburger Projekt für Deutschen Nachbarschaftspreis 2018 nominiert - jetzt mit abstimmen!

Das Beelitzer Projekt"Gemeinsam Artenvielfalt erhalten - Wir tun etwas für Bienen und Schmetterlinge" wurde aus über 1.000 Einreichungen für den Deutschen Nachbarschaftspreis 2018 nominiert. Der Preis für nachbarschaftliches Engagement wird von der nebenan.de Stiftung verliehen und ist mit über 50.000 Euro dotiert. Das Projekt zur Artenvielfalt ist damit unter den Besten unseres Bundeslandes und eines von deutschlandweit 104 nominierten Projekten.

Mit der Nominierung geht es ab sofort ins Rennen um den Publikumspreis, der mit 5.000 Euro dotiert ist. Bis zum 22. August können Sie mit abstimmen. Ende August werden die Expertenjurys der Bundesländer die 16 Landessieger auswählen; aus diesen wählt die Bundesjury drei Bundessieger aus.

Der Preis dient der Öffentlichkeitsarbeit für mehr Artenvielfalt in unserem Wohnumfeld. Das Preisgeld wird für Artenschutzprojekte verwendet.


Schloß Trebnitz e.V. ist neue Heimbildungsstätte Brandenburgs

Seit dem 1. Juni 2018 ist das Bildungs- und Begegnungszentrum Schloß Trebnitz eine vom Land Brandenburg anerkannte Heimbildungsstätte. Die „Heimbildungsstätte des Schloß Trebnitz e.V.", wie sie nun offiziell genannt wird, ist damit die vierte Institution in Brandenburg, die diesen Titel trägt – neben der Frauenbildungsstätte Franzenhof e.V., der Heimvolkshochschule am Seddiner See e.V. und der Villa Fohrde e.V.


21. Juni 2018

Abgehängt in Brandenburg? Gefühl trifft auf Fakten

Der rbb ist der Frage nachgegangen, ob sich Brandenburger Bürgerinnen und Bürger abgehängt fühlen und was die Gründe dafür sind. Mit einer umfangreichen Datenrecherche und vielen Ortsbesuchen haben die Journalisten Erkenntnisse gesammelt. Ein Ergebnis: vielen Brandenburgern ist insbesondere die medizinische Versorgung wichtig, und diese ist nicht überall gleichermaßen gut erreichbar.


20. Juni 2018:

Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" geht in die Endrunde

Insgesamt 17 Dörfer aus allen Landkreisen Brandenburgs sowie den kreisfreien Städten Cottbus und Frankfurt (Oder) beteiligen sich am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Im Mittelpunkt stehen das bürgerschaftliche Engagement sowie gemeinsames Handeln von Kommunalverwaltungen und der Dorfbevölkerung. Aus 85 Dörfern mit jeweils bis zu 3.000 Einwohnern haben die Kreisbewertungskommissionen im vergangenen Jahr 2017 die Siegerdörfer aus allen Regionen unseres Landes ermittelt, die nun in der Endrunde stehen. In der letzten Juniwoche wird sich die Bewertungskommission wieder auf den Weg in die Dörfer machen. Bis Anfang Juli 2018 sollen die Landessieger feststehen. Beurteilt wird in verschiedenen Kategorien – beispielsweise die wirtschaftliche Entwicklung des Dorfes, das soziale und kulturelle Leben, die Bau- und Grüngestaltung. Die besten zwei Dörfer werden 2019 das Land Brandenburg im Bundeswettbewerb vertreten.

Quelle: MLUL


19. Juni 2018 (s. auch Meldung vom 5. Juni)

Europäischer Dorferneuerungspreis 2018: Groß Schönebeck vertritt das Land Brandenburg

Das Barnimer Dorf, das sich auch gern als „Tor zur Schorfheide“ vermarktet, wurde am 7. Juni von einer international besetzten Jury besucht. Hier finden Sie den Link zu einem kurzen Filmbeitrag zur Besichtigung am 7. Juni 2018.


18. Juni 2018

Bundesratsausschuss unterstützt Brandenburger Initiative: Ländliche Entwicklung wird GAK-Förderschwerkpunkt

Der Bundesratsausschuss für Agrarpolitik und Verbraucherschuss hat entsprechend der vom Land Brandenburg vorbereiteten Beschlussvorlagen empfohlen, mit einer Grundgesetzänderung einer Erweiterung der ,Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes‘ (GAK) zuzustimmen. Zukünftig soll als Zweckbestimmung der Fördermittel ausdrücklich der Bereich „ländliche Entwicklung“ im Grundgesetz genannt werden. Mit der Änderung des Artikels 91a Absatz 1 Nummer 2 im Grundgesetz wird die Beschränkung auf Maßnahmen mit agrarstrukturellem Bezug aufgehoben.

Der Brandenburger Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger wertet dies als wichtiges Signal. Es bedeute, dass der Bund künftig den Ländern anteilig auch Ausgaben für Maßnahmen der ländlichen Entwicklung erstatten könne, die über den bisher erforderlichen agrarstrukturellen Bezug hinausgehe. Die Erweiterung der GAK zu einer neuen ,Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur, der ländlichen Entwicklung und des Küstenschutzes‘ soll rechtliche Klarheit schaffen, die bei Fördermaßnahmen für die ländliche Entwicklung nötig ist.


18. Juni 2018

Digitalbeirat in Brandenburg nimmt seine Arbeit auf

Die neun berufenen Beiratsmitglieder aus Forschung und Gesellschaft werden Thesen für ein digitales Brandenburg der Zukunft erarbeiten. Ministerpräsident Dietmar Woidke betonte im Rahmen der konstituierenden Sitzung, dass die regionalen Unterschiede bei der Erarbeitung der Digitalisierungsstrategie eine große Rolle spielen werden: „Viele Brandenburger leben in ländlichen Regionen. In Brandenburgs Mitte liegt die Bundeshauptstadt mit der bedeutenden Konzentrationswirkung einer Metropole auf das Umfeld. Im fünftgrößten Bundesland geht es somit um die große Herausforde­rung, in der Fläche die öffentliche Infrastruktur und Angebote der Daseinsvorsorge so zu organisieren, dass diese für Menschen erreichbar und bezahlbar bleiben. Digitale An­wendungen können dabei Zugänge schaffen und Distanzen überwinden. Sie können einen Beitrag dazu leisten, objektive Defizite gegenüber der Stadt bei der Versorgung, Dienstleistungen, Infrastruktur oder im Öffentlichen Nahverkehr zu überbrücken."

Quelle: Staatskanzlei Brandenburg


10. Juni 2018

Exkursion ins Oderbruch: Fachaustausch zu ländlicher Baukultur der AG Historische Dorfkerne mit der IG Sachsens Schönste Dörfer 

"Am 10. Juni 2018 fand das Jahrestreffen mit Exkursion der AG Historische Dorfkerne Brandenburgs und der IG Schönste Dörfer Sachsens statt. Begonnen wurde 10 Uhr in Neuhardenberg, die Begrüßung erfolgte durch den Vorsitzenden, Amtsdirektor Karsten Birkholz, MDL Simona Koß und den stellvertretenden Bürgermeister Neuhardenberg Dietmar Zimmermann. Mitglieder des Heimatverein Neuhardenberg e.V. übernahmen die Führung durch das Dorfmuseum Alte Schule und einen kleinen Ortsrundgang mit Kirchenbesichtigung. Dietmar Zimmermann und Horst Wilke übernahmen die Reiseleitung der Tagungsteilnehmer, erläuterten die Besonderheiten der Region Oderbruch bei einer Rundfahrt über Bärwinkel, Letschin, Wilhelmsaue, Altlewin, Neulewin und Neulietzegöricke. Horst Wilke, Bürgermeister von Neulietzegöricke, begrüßte die Teilnehmer als Dorfschulze und informierte zur Dorfgeschichte des Kolonistendorfes.

In der anschließenden Gesprächsrunde wurden Ziele der weiteren Zusammenarbeit der beiden Bundesländer erörtert, Herr Dr. Hoppe als Vertreter des Landwirtschaftsministeriums bekräftigte die Wichtigkeit der AG Historische Dorfkerne und Vernetzung z.B. mit Sachsen. Das Bestreben zur Erlangung des europäischen Kulturerbesiegels wurde diskutiert und eine weitergehende Zusammenarbeit gewünscht."

Bericht und Foto: Dietmar Zimmermann, stellvertretender Bürgermeister von Neuhardenberg


Regionale Produkte und typische Brandenburger kulinarische Köstlichkeiten, Kultur und Natur, engagierte Akteure vor Ort und Vieles mehr gibt es im Brandenburg am 9. und 10. Juni zu entdecken. Lernen Sie touristische Highlights kennen und erfahren Sie mehr über das Leben auf dem Land in Brandenburg.


5. Juni 2018

Europäischer Dorferneuerungspreis 2018: Groß Schönebeck vertritt das Land Brandenburg

Das Barnimer Dorf, das sich auch gern als „Tor zur Schorfheide“ vermarktet, wird am 7. Juni von einer internationalen Jury mit Vertretern aus der Slowakei, Österreich und Ungarn besucht. Nach den Kreis-, Landes- und Bundesausscheiden geht es auch im Dorfwettbewerb auf europäischer Ebene darum, bürgerschaftliches Engagement auf dem Lande zu stärken und darum, den Austausch zwischen Gleichgesinnten aus ganz Europa zu ermöglichen sowie die Potenziale ländlicher Regionen bewusster und bekannter zu machen. Der Träger des alle zwei Jahre ausgerichteten Wettbewerbs ist die Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung (Österreich).

Groß Schönebeck überzeugte als naturnaher Erholungsort in vergangenen Wettbewerben „Unser Dorf hat Zukunft“ auf Kreis- und Landesebene und hat seither mit viel privatem Engagement die selbst gesteckten Ziele des Dorfentwicklungskonzepts weiter verfolgt. Nun tritt die Gemeinde gegen 23 weitere Teilnehmer im europäischen Wettbewerb an.


Schlaues Dorf gefunden!

Bad Belzig ist Gewinner des Smart Village - Wettbewerbs.


Schlaues Dorf gesucht! (Bewerbung bis zum 13. April)

Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) sucht das Smart Village von Brandenburg. Es soll eine Modellkommune aufgebaut werden, in der digitale Dienste den Alltag der Menschen vor Ort erleichtern und die Gemeinde attraktiver machen. Dörfer und Kommunen im Land Brandenburg können sich bewerben. Im Rahmen des Projekts soll erprobt werden, wie ein lokales Medienangebot im ländlichen Raum durch digitale Technologien unterstützt und wie die Medienvielfalt vor Ort gestärkt werden kann. In der ausgewählten Kommune werden verschiedene Medienprojekte gefördert, wie ein Stammtisch zur digitalen Bildung oder ein öffentliches WLAN-Netz in der Fußgängerzone.

Die mabb ist die Medienanstalt von Berlin und Brandenburg. Sie setzt sich für Medienvielfalt ein. Dabei lizenziert und beaufsichtigt sie den privaten Rundfunk. Sie fördert Projekte und Einrichtungen, die Medienvielfalt stärken, Medienkompetenz vermitteln und Medieninnovationen fördern.


Zwischenbericht der Enquete-Kommission

Die Enquete-Kommission zur Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demografischen Wandelshat auf ihrer 25. Sitzung ihren Zwischenbericht verabschiedet. Darin sind bereits erste konkrete Handlungsempfehlungen und Hinweise enthalten, die sich aus den mehr als zwei Jahren Kommissionsarbeit ergeben haben. In der Landtagssitzung im März wird der Bericht offiziell an den Landtag übergeben. Auch auf dem Dialogportal können Sie den gesamten Zwischenbericht herunterladen und lesen (nicht barrierefrei). Die wichtigsten Passagen stehen auch zur Kommentierung bereit. Machen Sie mit, kommentieren Sie fleißig und sagen sie der Enquete-Kommission so, was schon gut ist, und wo es aus Ihrer Sicht noch etwas geändert werden sollte.


Förderaufruf 2018: Nachbarschaft erleben (Bewerbungsfrist bis 15. April)

Die Fachstelle Altern und Pflege im Quartier (FAPIQ) möchte zur Umsetzung innovativer Ideen und Projekte anregen und gute Ansätze sichtbar machen. Mit dem jährlichen Förderaufruf soll das Älterwerden im vertrauten Wohnumfeld unterstützt werden. Im Jahr 2018 liegt der Schwerpunkt auf Projekten mit klarem Nachbarschaftsbezug. Gute Nachbarschaft kann der Ausgangspunkt nicht nur für Wohnzufriedenheit sein, sondern auch für gemeinschaftliche Aktivitäten und Hilfe. Sie ist eine wichtige Voraussetzung für die Selbständigkeit im Alter. Denn oft haben die alltäglichen Beziehungen vor der eigenen Haustür eine große Wirkung. Sei es das aufmunternde Gespräch im Hausflur, die Einkaufstasche, die die Treppe hinaufgetragen wird oder die Nachbarin, die eben mal kurz auf die Enkeltochter aufpasst. Nachbarschaft bedeutet Unterstützung und Gemeinschaft. 

Wanderausstellung zu "Gut älter werden im vertrauten Wohnumfeld"

Ab dem 20. März 2018 kann die Wanderausstellung der Projekte aus den letzten zwei Jahren besichtigt oder kostenlos für die eigene Gemeinde ausgeliehen werden.


Förderfibel für Gastgeberinnen und Gastgeber im Reiseland Brandenburg

Mit mehr als 60.000 Beschäftigten in über 10.000 Unternehmen, die gemeinsam einen Umsatz von über vier Milliarden Euro im Jahr erwirtschaften, ist der Tourismus ein wichtiger Motor für die Wertschöpfung im Land Brandenburg. Darüber hinaus trägt er wesentlich dazu bei, die Attraktivität der ländlichen und städtischen Räume zu verbessern und erhöht damit auch die Lebensqualität der Brandenburgerinnen und Brandenburger.

Die Landesregierung Brandenburg unterstützt seit vielen Jahren innovative Vorhaben gerade im Tourismus. In dieser Broschüre finden Unternehmerinnen und Unternehmer eine Übersicht über verschiedene Fördermöglichkeiten, die sie für eine Übernahme oder Gründung, für eine Investition oder Erneuerung in ihrem touristischen Betrieb in Anspruch nehmen können.


Wettbewerb zur Stärkung des ländlichen Raums: Region Zukunft 2018 (Bewerbung bis zum 21. März 2018)

Die IHK Potsdam setzt sich für einen starken ländlichen Raum ein, und startete eigens dazu einen Wettbewerb: Unter dem Motto „Region Zukunft“ werden Projekte und Aktionen lokaler und regionaler Kooperationen gefördert, die zur Stärkung der Wirtschaft beitragen. Gefördert werden laufende Aktionen und Projekte, die nachhaltig einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft in den Regionen leisten. Sie müssen einer Gruppe von Personen und Unternehmen sowie der Region zugutekommen. Die Gewinner erhalten jeweils bis zu 5.000,- EUR Preisgeld.

Hinweis: Der Wettbewerb gilt nur im Kammerbezirk der IHK Potsdam


Leitfaden Kommunale Flächenpools veröffentlicht

Die Ministerien für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) und für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) stellen die Publikation „Leitfaden Kommunale Flächenpools“ zur Verfügung, die im Internet abrufbar ist. Darin werden die Ergebnisse eines gemeinsamen Pilotvorhabens der beiden Ressorts vorgestellt. Außerdem enthält der Leitfaden Hinweise für den  Aufbau kommunaler Flächenpools für städtische Freiräume. Ziel ist,  Stadtentwicklung und Naturschutz besser zu verknüpfen.Der Leitfaden enthält sowohl Handlungsempfehlungen als auch Praxisbeispiele und Erfahrungen mit Flächenpools und will so Städte und Gemeinden dazu anregen, mit Flächenpools zu arbeiten.

Durch den Stadtumbau entstehen in den Städten immer wieder freie Flächen, für die häufig eine Nutzungsperspektive fehlt. Gleichzeitig werden Flächen am Rande der  Städte und Gemeinden für Bauprojekte in Anspruch genommen. Für diese Vorhaben müssen immer Kompensationsmaßnahmen durchgeführt werden. So schreibt es das Naturschutzrecht vor. Ein Beispiel für eine entsprechende Maßnahme wäre die Entsiegelung einer  Fläche im innerörtlichen Bereich als Ausgleich für die Nutzung von Grund und Boden im Außenbereich. Mit Hilfe von kommunalen Flächenpools können diese Ausgleichsmaßnahmen leichter organisiert werden. Nach den Vorgaben des Naturschutzrechtes wird eine Liste infrage kommender Flächen zusammengestellt.  Das ermöglicht, bereits vor einem Eingriff in Natur- und Landschaftsflächen, Kompensationsmaßnahmen für die Beeinträchtigungen zu planen. 

Durch die Bereitstellung vorgezogener Maßnahmen in Flächenpools wird nicht nur die  aufwendige Suche nach Kompensationsflächen erleichtert, es wird auch die Frage nach Trägerschaft und Pflege geklärt. Die Kommunen profitieren von der Zusammenführung der Freiflächenentwicklung mit der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung indem sie neue innerstädtische Freiflächen erhalten.

Quelle: MLUL


Vierter Aufruf: Europäischen Innovationspartnerschaft "Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit" (EIP)

Im Land Brandenburg werden bereits 20 innovative Projekte im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP) gefördert. Bislang schon dreimal konnten sich in Brandenburg Projektpartner aus Wissenschaft und Praxis zu festgelegten Stichtagen für EIP-Mittel bewerben. Nunmehr startet das Ministerium über die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) einen vierten Aufruf.

„Zum 15. März 2018 wird es noch einmal möglich sein, weitere Projekte zur Förderung bei der ILB einzureichen. Hierfür werden vier Millionen Euro Fördermittel bereitgestellt“, kündigt Minister Vogelsänger an: „Davon werden 0,8 Millionen aus Landesmitteln und 3,2 Millionen aus EU-Mitteln finanziert.“

Die zur Förderung eingereichten Projekte müssen sich auf praxisrelevante Probleme der Land- und Forstwirtschaft oder des Gartenbaus beziehen. Die Problemlösung ist im Rahmen einer Zusammenarbeit von Praktikern, Wissenschaftler, Beratern und anderen Akteuren in Operationellen Gruppen zu erarbeiten. 

Quelle: MLUL


Land Brandenburg investiert in Denkmal-Förderung

Im Jahr 2017 wurden insgesamt rund 39 Millionen Euro aus Mitteln des Kulturministeriums und des Infrastrukturministeriums in die Sicherung, Sanierung und Restaurierung von Denkmalen investiert, mehr als 3 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. 

Mit dem Förderprogramm zum städtebaulichen Denkmalschutz wird der Erhalt von historischen Gebäuden und Plätzen unterstützt. Es entstehen Wohnungen für Senioren oder Familien – in die frisch sanierten Gebäude ziehen aber auch soziale Einrichtungen. "So bringen wir neues Leben in die Häuser und tragen dazu bei, dass auch die Städte lebendiger werden. Dies ist eines unserer Ziele der Strategie Stadtentwicklung und Wohnen", erläutert Infrastrukturministerin Kathrin Schneider. Kulturministerin Martina Münch betont, dass die Denkmalförderung in allen Regionen Brandenburgs wirkt. Die zahlreichen Gutshäuser, Kirchen, Industriebauten und Wohnhäuser seien nicht nur einmalige Zeugnisse der Geschichte und Teil der Identität des Landes – sie seien aufgrund ihrer Authentizität besonders geeignet, Kinder und Jugendliche aber auch Menschen mit anderen kulturellen Wurzeln mit unserer Geschichte und Kultur in Berührung zu bringen.


Gutachten zu besonders erhaltenswerter Bausubstanz im Land Brandenburg

Das Gutachten „Besonders erhaltenswerte Bausubstanz im Land Brandenburg – Kommunale Handlungsansätze zur Erfassung, Bewertung und Entwicklung“ fasst die Ergebnisse einer fast einjährigen Projektelaufzeit zusammen.

Um umfassende Erkenntnisse zur Ist-Situation mit der besonders erhaltenswerter Bausubstanz im Land Brandenburg zu gewinnen, hat der Gutachter, die complan Kommunalberatung GmbH, zunächst eine Kommunalbefragung durchgeführt und Gespräche mit relevanten Brandenburger Akteurinnen und Akteuren geführt.

Zentraler Bestandteil des Projektes war der Austausch mit ausgewählten Brandenburger Kommunen, die zunächst ihren bisherigen Umgang mit erhaltenswerten Gebäuden sowie Sanierungsstrategien reflektiert und gemeinsam mit complan Kommunalberatung mögliche Herangehensweisen und Strategien in Bezug auf die besonders erhaltenswerte Bausubstanz herausgearbeitet haben. Auf Basis dieser Ergebnisse hat complan Kommunalberatung Handlungsempfehlungen und -ansätze für Kommunen, das Land und weitere Akteurinnen und Akteure abgeleitet.


Mehr Geld für Digitalisierung im Nachtragshaushalt für das Land Brandenburg

Die Landesregierung sieht einen Nachtragshaushalt Mehrausgaben in Höhe von 482 Millionen Euro vor. Zusätzliches Geld soll unter anderem für Krankenhäuser, Straßen, öffentlichen Nahverkehr, Feuerwehr und Digitalisierung fließen. Finanziert wird der Brandenburger Nachtragshaushalt durch höhere Steuereinnahmen und freiwerdende Mittel aus der abgesagten Verwaltungsstrukturreform.

Das Geld soll unter anderem in den Ausbau der Infrastruktur für die Digitalisierung eingesetzt werden.

Der Landtag entscheidet über den Nachtragshaushalt im Januar 2018.


22. Dezember 2017

Vogelsänger zieht positive Bilanz der LEADER-Förderung: 123 Millionen Euro seit 2014 bewilligt

„LEADER als Methode der Beteiligung an den regionalen Entwicklungsprozessen hat sich bewährt“, sagte Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger. 

Insgesamt wurden für die investive Umsetzung der 14 regionalen Entwicklungsstrategien seit 2014 bereits 123 Millionen Euro bewilligt. Der Anteil für Kitas und Schulen liegt bei 17 Prozent der bisherigen Bewilligungen.

Den größten Anteil zur Umsetzung von investiven Vorhaben im Rahmen der regionalen Entwicklungsstrategien nehmen die Vorhaben zur Grundversorgung ein. In den Jahren 2016 und 2017 konnten 71 Vorhaben für den Um-und Ausbau sowie die Neuerrichtung von Grundschulen und Kindertagesstätten mit rund 21 Millionen Euro bewilligt werden. Diese Vorhaben dienen vorrangig der Verbesserung der Betreuungskapazitäten.

Quelle: MLUL


15. Dezember 2017

Brandenburger Landtag fordert Stärkung des ländlichen Raums

Der  Landtag  Brandenburg  hat  in  seiner  54.  Sitzung  festgestellt: Brandenburgs ländliche Regionen und die dort lebenden Menschen stecken voller Potenziale. Bei der Förderung der ländlichen Regionen handelt es sich um eine Querschnittsaufgabe,  die  in allen Politikfeldern  mitgedacht  und mit Leben gefüllt werden muss. Mehr zu den Forderungen des Landtags ...


5. Dezember 2017

Zwischenbilanz zum Stadt-Umland-Wettbewerb (SUW)

Der Stadt-Umland-Wettbewerb (SUW) als integrierter, fondsübergreifender Förderansatz wurde auf die Unterstützung von zukunftsfähigen Stadt-Umland-Kooperationen ausgerichtet. Um einen regelmäßigen Informationsaustausch zu fördern, wird jährlich eine Veranstaltung mit den Kooperationspartnern sowie den Wirtschafts- und sozialen Partnern des Landes Brandenburg durchgeführt. Die erste Jahresveranstaltung fand am 4. Dezember 2017 in Potsdam statt.

Die Vorträge zum EFRE veranschaulichten die Rahmenbedingungen sowie den aktuell vorhandenen zeitlichen Handlungsdruck im Hinblick auf die Zielereichbarkeit der im OP EFRE 2014-2020 dargestellten Indikatoren und damit einhergehenden Konsequenzen. Im Vortrag zum ELER wurde die Einordnung von LEADER in die Förderlandschaft des ELER thematisiert und die Verbindung zum SUW verdeutlicht. Die Vorträge und Praxisbeispiele aus Eberswalde und Schwedt/Oder finden sich unter: Website MIL


Enquete-Kommission zur Zukunft der ländlichen Regionen

Der Zwischenbericht wurde auf einer öffentlichen Sitzung am 8. Dezember 2017 diskutiert, die Beschlussfassung jedoch auf Januar 2018 verschoben.


EU-Fonds in Brandenburg - Infografik zur freien Verwendung

Die drei EU-Fonds ELER, EFRE und ESF tragen dazu bei, die wirtschaftlichen und sozialen Ungleichgewichte zwischen den Regionen der EU abzubauen. Ziel ist es, das Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit vor Ort zu verbessern sowie die Lebensqualität und die nachhaltige Entwicklung der Region zu stärken.

Die Infografik zeigt anschaulich die Handlungsfelder und Zuständigkeiten im Land Brandenburg und kann - unter Angabe der Bildrechte - frei verwendet werden.

Mehr dazu unter Brandenburg Da geht was (Infografik unter "downloads")

Bildrechte: Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg


Nachhaltigkeit in den ESI-Fonds

Die KBSplus hat die Dokumentation des KBSplus-Workshops „Das Querschnittsziel Nachhaltigkeit in den ESI-Fonds – Potenziale für Brandenburg“ online gestellt. Der Workshop fand am 23. November 2017 in der Hochschule für nachhaltige Entwicklung (HNE) in Eberswalde statt.


7. Runder Tisch Bildung für Nachhaltige Entwicklung Brandenburg (BNE)

Das Land Brandenburg fördert die Bildung für nachhaltige Entwicklung und Umweltbildung jedes Jahr mit ELER-Mitteln und Lottomitteln. Beim 7. Runden Tisch für BNE wurde der Landesaktionsplan des Landes diskutiert, der wichtige Schwerpunkte für die weitere Bildungsarbeit zu Nachhaltiger Entwicklung setzt. Bei der konkreten Umsetzung von Bildungsangeboten ist Brandenburg eines der Vorreiterländer, ein breites Netzwerk von Initiativen, Vereinen und NGO sind in diesem Bereich aktiv, zudem wird das Thema in Lehrpläne an Schulen, in Kitas und Weiterbildungseinrichtungen implementiert.

Ursprünglich hatten sich die Vereinten Nationen von 2005 bis 2014 mit der "UN-Dekade Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" dazu verpflichtet, die Prinzipien der Nachhaltigkeit in Bildungssystemen zu verankern. In Fortsetzung dieser Bemühungen hat die UNESCO von 2015 bis 2019 das Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (WAP für BNE) ausgerufen. Sie soll regional Akteure mobilisieren, um die UN-Entwicklungsziele der Agenda 2030 erreichen.

Bildung für nachhaltige Entwicklung ist unverzichtbar, um weltweit „Armut und Hunger zu reduzieren, Gesundheit zu verbessern, Gleichberechtigung zu ermöglichen und den Planeten zu schützen“, so die Zielsetzung der „Sustainable Development Goals“ der Agenda 2030. Konkret soll Nachhaltigkeit in Bildungssystemen verankert werden, um Menschen für nachhaltiges Denken und Handeln zu sensibilisieren. Letztlich ist die Dekade als ein Lernprozess angelegt, der thematisch mehr als Umweltbildung ist. Die Deutsche UNESCO-Kommission verfolgt einen umfassenderen Ansatz, der ökologische, ökonomische und soziale Aspekte einschließt („Dreieck der Nachhaltigkeit“). Auch in Deutschland haben sich Lernorte, Netzwerke, Initiativen, Vereine, Kommunen im Zeichen der BNE profiliert. Über die zahlreichen Aktivitäten rund um Bildung für nachhaltige Entwicklung informiert die Internetseite www.bne-portal.de. Das Portal bietet Hintergrundinformationen, informiert über Veranstaltungen und Ansprechpartner. Pädagogen und Multiplikatoren finden dort Unterrichtsmaterialien und Literaturtipps.


Multifunktionales Dorfgemeinschaftshauses in Grabow

November 2017. In Grabow, einem Ortsteil der Gemeinde Kümmernitztal im Amt Meyenburg, Landkreis Prignitz, ist durch einen Anbau an das Feuerwehrgerätehaus ein neues multifunktionales Dorfgemeinschaftshaus entstanden. Dazu gehört ein Veranstaltungsraum, der für Festlichkeiten und Veranstaltungen genutzt werden kann und auch mit einer Küche und einem neuen Sanitärbereich ausgestattet wurde.

„Wir haben in vielen Brandenburger Dörfern architektonische Kleinode, die zum Teil unter Denkmalschutz stehen. Der Erhalt solcher Gebäude kann Lust und Last zugleich sein: Mit gut durchdachten neuen Nutzungskonzepten aber können kulturhistorisch wertvolle, regionaltypische und ortsbildprägende Gebäude nicht nur für kommende Generationen bewahrt, sondern auch zu kulturellen Zentren werden“, betonte Staatssekretärin Schilde. Das MLUL hat das Projekt mit ca. 94.000 € unterstützt.

Die Gestaltung des Anbaus erfolgte unter Berücksichtigung der vorhandenen Bausubstanz und des Ortsbildes. Für die Dacheindeckung wurden Biberschwanzziegel verwendet, die stehenden Fenster werden durch Pfosten und Sprossen gegliedert und die Eingangstür ist aus Holz gefertigt. So fügt sich das Gebäude ideal in die dörfliche Umgebung ein. Die neue barrierefreie Begegnungsstäte wird für zahlreiche Aktivitäten des Heimatvereins, der Sportgruppen, der Feuerwehr und für Familienfeste zur Verfügung stehen und auch offen für die kirchliche Gemeindearbeit sein.  


10 Thesen für die gemeinsame Agrarpolitik nach 2020 - Verständigung der ostdeutschen Agrarminister

Am 13.10.2017 entstand in Potsdam bei einem Treffen der ostdeutschen Agrarminister ein gemeinsames Positionspapier für eine gemeinsame Agrarpolitk nach 2020. Mit den darin enthaltenen zehn Thesen möchten sie insbesondere auf die spezifische, historisch gewachsene und standörtlich bedingte Agrarstruktur in den ostdeutschen Bundesländern aufmerksam machen, die sich von den Gegebenheiten in anderen Teilen Deutschlands und Europas unterscheidet. Sie werben dafür diese Besonderheiten bei der weiteren Ausgestaltung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik zu berücksichtigen, um das bisher Erreichte nachhaltig zu sichern und den Menschen in unseren Dörfern eine Lebensperspektive sowie Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten.


Förderung für Radtourismus erweitert

Albrecht Gerber, Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg, spricht im Interview über die Förderung: "Der Radtourismus ist eine der wichtigsten Säulen im Tourismus des Landes Brandenburg. Bereits heute fahren bei uns überdurchschnittlich viele Urlaubsgäste mit dem Rad. Eine Untersuchung im Tourismusjahr 2013/2014 hat ergeben, dass 25,8 Prozent unserer Gäste während ihres Aufenthalts Rad gefahren sind. Deutschlandweit lag diese Zahl bei nur 12,6 Prozent. Jährlich werden mit dem Radtourismus in Brandenburg 850 Millionen Euro Umsatz erzielt. Das ist ein Viertel der Wertschöpfung im Tourismus des Landes. Es lohnt sich also, in diesen Bereich weiter zu investieren.

Viele  Beherbergungsbetriebe liegen nicht direkt an den überregionalen Radwegen. Bisher haben wir den Radfahrern noch einen Fahrweg von fünf Kilometern zugemutet, um ihr Übernachtungsziel nach einer längeren Tour anzusteuern. Die zunehmende Zahl von elektrisch unterstützten Pedelecs, die erkennbar gestiegene Nachfrage und die Tatsache, dass auch der ADFC bei seinen Betrachtungen bisher schon einen Korridor von sieben Kilometern berücksichtigt hat, haben nun zu der Entscheidung geführt, diese Streckenlänge auch bei uns festzulegen. Dazu kommt, dass immer mehr Gäste die Regionen Brandenburgs als „Sternradler“ erkunden, also von ihrem Quartier aus Tagestouren unternehmen. Davon können auch nicht unmittelbar an einem überregionalen Radweg liegende Betriebe profitieren.   

Kurz und knapp: Wenn ein  radtouristisch ausgerichteter Betrieb nicht weiter als sieben Kilometer von einem der 29 in Brandenburg ausgewiesenen Radfernwege entfernt liegt, können wir ihn unterstützen, wenn er in die Verbesserung seines radtouristischen Angebots investiert."


Akademie der Dorfhelden

Die Akademie der Dorfhelden richtet sich an alle aktiven Leute im ländlichen Raum Brandenburgs, die Ideen oder Vorhaben umsetzen wollen und Unterstützung bei Gleichgesinnten suchen. Wir suchen Menschen, die sich gesellschaftlich engagieren und möchten mit Ihnen Ideen entwickeln, wie man politische Mitbestimmung im ländlichen Raum stärken kann.

Was braucht Zivilgesellschaft im ländlichen Raum?

Sie haben ein Vorhaben oder eine Idee und suchen Unterstützung? Sie möchten sich mit Gleichgesinnten austauschen? Sie haben schon eigene Projekte umgesetzt und möchten Ihre Erfahrung weitergeben? Dann werden Sie Teil der Dorfhelden-Akademie!


ELER-Halbzeit

Lesen Sie die Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Abgeordneten Anke Schwarzenberg (Fraktion DIE LINKE) zur Halbzeit der ELER-Förderperiode und weitere Parlamentsdokumente. Das Jahr 2017 markiert die Halbzeit der regulären EU-Förderperiode 2014-2010.


25. Oktober 2017

Förderfibel für Gastgeberinnen und Gastgeber im Reiseland Brandenburg

Vier Milliarden Euro Umsatz im Jahr, 60.000 Beschäftigte, 10.000 Betriebe - der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Land Brandenburg. Viele innovative Idee und Unternehmen wurden und werden mit Fördermitteln unterstützt. Doch wie weiß ich, welches Förderprogramm zu mir passt? 

Die Förderbibel hilft, nicht die Orientierung bei der Vielzahl an Förderprogrammen zu verlieren. Leicht verständlich und mit anschaulichen Praxisbeispielen werden die wichtigsten Förderinstrumente für den Tourismus in Brandenburg erläutert.

Die Broschüre ist in drei Kapitel "Gründen", "Investieren" und "Innovieren" aufgeteilt und listet hier alle relevanten Programme auf. Abgerundet wird das Heft mit einer Übersicht der zentralen und regionalen Ansprechpartner. 

Die neue Förderfibel wird gemeinsam vom Clustermanagement Tourismus bei der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg und der IHK Potsdam herausgegeben.


Zweite touristische Wertschöpfungsstudie aus dem Nationalpark Unteres Odertal

Criewen – Die neue Wertschöpfungsstudie zum Tourismus im Nationalpark Unteres Odertal liegt druckfrisch vor. Damit wird zum zweiten Mal die Besucherfrequentierung im Nationalpark bilanziert. Die zusammengefasste Veröffentlichung beider Studien für die  Jahren 2007/2008, sowie 2013/2014 als Band 2 der „Beiträge aus dem Nationalpark Unteres Odertal“ bietet Zahlen, Fakten und Vergleiche.

Zwar ist die Zahl der Nationalparkbesucher laut Studie etwas gesunken, aber die Wertschöpfung mit Bezug zum Schutzgebiet gestiegen. Ursache dafür ist die längere Verweildauer der Gäste in der Region: Aus Tagesbesuchern sind Übernachtungsgäste geworden. Dieser Trend wird unter anderem durch das Teilnehmerverhalten an der Kranichwoche oder Exkursionen der letzten beiden Jahre bestätigt.

Die Nationalparkverwaltung sieht als Schwerpunkt ihrer Arbeit für die kommenden Jahre, die Attraktivität der Naturausstattung und die naturtouristischen Vorzüge des Nationalparks noch bekannter zu machen und entsprechende Angebote weiter auszubauen. 

Die 95-seitige Broschüre ist ab sofort im Nationalparkhaus und im Nationalparkladen in Criewen (Kontakt siehe Adressleiste) sowie in der Geschäftsstelle des Tourismusvereins Nationalpark Unteres Odertal e.V.  in der Vierradener Straße 31 in 16303 Schwedt/Oder  kostenlos erhältlich.


Anhörung zum Gesetzentwurf für ein Gesetz zur Neugliederung der Landkreise und kreisfreien Städte im Land Brandenburg

Der Ausschuss für Inneres und Kommunales des Landtags Brandenburg führte am 19. und 20. Oktober 2017 eine öffentliche Anhörung zu einem Gesetzentwurf der Landesregierung für ein Gesetz zur Neugliederung der Landkreise und kreisfreien Städte im Land Brandenburg und zur Änderung anderer Gesetze (Drucksache 6/6776) durch.

Die in dem Entwurf vorgesehene Kreisneugliederung stellt einen wesentlichen Teil der beabsichtigten Verwaltungsstrukturreform in Brandenburg dar. Nach dem Gesetzentwurf sollen die bisherigen Landkreise Barnim und Uckermark, Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz, Ostprignitz-Ruppin und Prignitz jeweils einen neuen Landkreis bilden sowie die Städte Brandenburg an der Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder) eingekreist werden, indem ihre Gebiete mit den Landkreisen Oder-Spree, Spree-Neiße und Havelland neue Landkreise bilden. Außerdem sollen die Gemeinden des Amtes Beetzsee vom Landkreis Potsdam-Mittelmark in den Landkreis Havelland wechseln.

Der Ausschuss hörte während der zweitägigen Anhörung unter anderem Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, Vertreterinnen und Vertreter der reformbetroffenen Landkreise und kreisfreien Städte sowie des Amtes Beetzsee,, Gewerkschaftsvertreterinnen und –vertreter sowie Expertinnen und Experten an, die die Fraktionen vorgeschlagen hatten.


Förderwettbewerb „Brandenburg wird e-mobil“ (Bewerbungsschluss 15. November 2017)

Im Rahmen des  Projekts PIOnEER², das vom Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg (MWE) gefördert wird, unterstützt das Reiner Lemoine Institut verschiedene Akteure in Brandenburg bei der Umsetzung von Elektromobilitätsvorhaben. Neben dem aktuellen BMVI-Aufruf adressiert nun auch ein Landeswettbewerb des MWE die Installation von Ladesäulen.

Möchten Sie Ihr lokales E-Mobilitätsvorhaben zur Förderung im Landeswettbewerb einreichen? Folgende Schwerpunkte sind möglich:

  1. Installation von Ladepunkten
  2. Elektrifizierung eines Fuhrparks (Pkw, Nutzfahrzeuge bis 3,5 t)
  3. Elektrifizierung von Bussen (ÖPNV)
  4. Installation von dezentralen Energiesystemen (Wind- und Solaranlagen, Speicher) zur unterstützenden Versorgung der Elektromobilität oder des gewerblichen Strombedarfs
  5. Konzepterarbeitung zur Potenzialerhebung von Elektromobilität an Ihrem Standort oder in Ihrer Region

#BrandenburgDaGehtWas
Info-Kampagne der europäischen Struktur- und Investitionsfonds in Brandenburg

Welchen Anteil hat die Europäische Union an der Entwicklung unserer Regionen und der Stärkung des sozialen Zusammenhalts? Welche Menschen stehen hinter EU-geförderten Projekten? Und was bewirken die Projekte vor Ort? Welche Institutionen stehen hinter der EU-Förderung? Viele Brandenburgerinnen und Brandenburger wissen, dass es EU-Fördermittel für ihr Bundesland gibt. Die Beantwortung der vorangegangenen Fragen würde vielen vermutlich dennoch schwer fallen.
Die Kampagne #BrandenburgDaGehtWas soll dazu beitragen, genau das in den nächsten eineinhalb Jahren zu ändern.


Bewerbung noch bis 19. Oktober 2017

pro agro Marketingpreis - natürlich Brandenburg!

Zur Förderung innovativer Produktentwicklungen und Vermarktungskonzepte im ländlichen Raum lobt pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V. jährlich zur Internationalen Grünen Woche Berlin den Wettbewerb um den pro agro Marketingpreis – natürlich Brandenburg! aus.

Der pro agro Marketingpreis wird seit 18 Jahren in drei Kategorien vergeben: Ernährungswirtschaft, Direktvermarktung und Land- und Naturtourismus.


4. Oktober 2017

Förderung der Weiterbildung für ehrenamtlich Engagierte

Ehrenamtliches Engagement ist in Brandenburg unverzichtbar: Der tägliche Einsatz der vielen Brandenburgerinnen und Brandenburger bildet die Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt und macht unser Land lebenswert und zukunftsfähig.

Zur Unterstützung der Menschen, die sich im Land Brandenburg ehrenamtlich engagieren, gibt es das Angebot „Weiterbilden im Ehrenamt“.


28. September 2017

ELER-Jahrestagung - Vorträge online

Am 27. September fand in der gut besetzten Kulturscheune Paretz die ELER-Jahrestagung zu "Herausforderungen der aktuellen Förderperiode und
der Stand in Vorbereitung auf die Zeit ab 2021" statt. Besonders spannend: die Beiträge zum aktuellen Stand der Diskussion um die Förderperiode nach 2020 aus der Sicht des Landes Brandenburg, des Bundes und der EU-Kommission. Die Vorträge finden sich auf der Website zum ELER Brandenburg.


25. bis 29. September 2017

Brandenburger on tour in Litauen

Eine Delegation von Brandenburger LEADER-Netzwerkakteuren, darunter Franziska Ullrich vom Forum und Grit Körmer, Regionalmanag erin der LAG Märkische Seen, ist diese Woche zu Besuch in Litauen. Das Zentrum für das LEADER-Programmin Litauen hat eine anspruchsvolle Agenda für die Gäste aus Deutschland zusammengestellt. Thema ist die Attraktivität ländlicher Räume für Jugendliche und junge Erwachsene. Auf der Tagesordnung stehen Austausch mit litauischen LAGn, Gespräche mit dem litauischen Landwirtschaftsministerium und LEADER-Partnern sowie der Besuch etlicher Projekte, unter anderem zur Jugendbeteiligung, Schul- und Kita-Projekte, Beschäftigungsinitiativen und touristische Vorhaben. Wir werden über die Eindrücke und Ergebnisse der Brandenburger Delegierten berichten.


15. September 2017

Brandenburger sind mit Lebensqualität auf dem Land zufrieden

Die Enquete-Kommission 6/1 „Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels“ hat die Ergebnisse einer Bürgerbefragung zu Einschätzungen und Zukunftserwartungen der Bürger im ländlichen Raum vorgestellt.

Die Ergebnisse können wie folgt zusammengefasst werden:

  • Die Lebensqualität im ländlichen Raum wird insgesamt auf einem hohen Niveau bewertet: 75 % der Befragten bewerten diese mit (sehr) gut.
  • 81 % stimmen der Aussage (voll und ganz) zu, dass sie sich vor Ort wohl fühlen.
  • Die Verfügbarkeit von geeigneten Arbeitsplätzen wird überwiegend negativ bewertet: 34 % bewerten diese mit (sehr) schlecht, 27 % mit eher schlecht. Die junge Generation sieht dies optimistischer: Nur 16 % bewerten die Verfügbarkeit mit (sehr) schlecht, 27 % mit eher schlecht.
  • Die aktuellen Lebensbedingungen vor Ort (z. B. Dienstleistungsangebote) werden überwiegend positiv beurteilt, zum Teil werden jedoch sehr deutliche Unterschiede in der Bewertung einzelner Bedingungen / Angebote vorgenommen.

Weitere Ergebnisse sowie den Ergebnisbericht finden Sie unter dem angegebenen Link.


14. September 2017

Distanzen überwinden. Statusbericht zur Zukunftsstrategie Digitales Brandenburg

"Die Landesregierung von Brandenburg versteht die voranschreitende Digitalisierung als Gestaltungsaufgabe und Modernisierungschance. Der vorliegende Statusbericht ist ein zentraler Schritt auf dem Weg zu einer zukunftsweisenden Digitalisierungsstrategie. Dabei stehen Landesregierung und Landesverwaltung keineswegs am Anfang des Digitalisierungsprozesses, wie der Anfang September vorgelegte Bericht zeigt. Über alle politischen Handlungsfelder wurden in den vergangen Jahren vielfältige Digitalisierungsaktivitäten entfaltet, veranlasst, gefördert und begleitet.

Vier Leitthemen charakterisieren das Handeln der Landesregierung:

  1. Zugänge für alle Bürgerinnen und Bürger in Brandenburg sicherzustellen, ist das Fundament, um Chancen für alle zu eröffnen.
  2. Diese zeigen sich vor allem für den demografischen Wandel, der mit den Instrumenten der Digitalisierung besser bewältigt werden kann.
  3. Angesichts vieler, teils durchaus berechtigter Vorbehalte ist Sicherheit und Vertrauen wichtig, damit die digitalen Neuentwicklungen positiv wirken und angenommen werden können.
  4. Richtig eingesetzte Digitalisierung kann zudem Transparenz und Zugänglichkeit schaffen und somit letztlich Demokratie stärken."

Der Bericht geht auch auf die Anforderungen an die Digitalisierung im ländlichen Raum ein hinsichtlich der Bereiche Mobilität, E-Health, Bildung und Handel (Kap.5).


12. September 2017

Lokalhelden Gründerwerkstatt - 2. Bewerbungsrunde bis 30.09.

Wir sind eine Gründerwerkstatt für soziale und nachhaltige Projekte im ostdeutschen, ländlichen Raum und bieten kostenfrei nebenberufliche Wissensvermittlung zu Gründungsthemen, ein persönliches Coaching und Anschluss an ein Gründernetzwerk. Mit unserem Angebot möchten wir die wirtschaftliche Teilhabe junger Menschen stärken und Vorbilder schaffen für neue Arbeits- und Lebensmodelle im ländlichen Raum. Wir planen eine zweite Bewerbungsrunde und sind auf der Suche nach jungen Menschen, die in ihrer Region etwas bewegen wollen.


12. September 2017

Förderung des natürlichen Erbe und des Umweltbewusstsein

Mit der Förderung wird das Ziel verfolgt, dem Rückgang der biologischen Vielfalt entgegenzuwirken, insbesondere durch die Umsetzung der europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie und der europäischen Vogelschutzrichtlinie, und das Bewusstsein in der Bevölkerung für Natur und Umwelt zu verbessern.

Förderanträge in der Richtlinie „Natürliches Erbe und Umweltbewusstsein“ (RL-Teile B-D) sollten bis zum 31. Oktober 2017 bei der ILB eingereicht sein (in zweifacher Ausfertigung). 

Die fachliche Stellungnahme des LfU wird mit dieser Antragsrunde nicht mehr vom Antragsteller, sondern von der ILB angefordert. Es wird daher empfohlen, das LfU vor Antragstellung im Hinblick auf das Vorhaben zu konsultieren.


Setzt die LEADER-Förderung Impulse für die Entwicklung der ländlichen Räume oder stopft sie nur Haushaltslöcher?

Unter diesem Link finden Sie die Antwort auf die Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen an die Landesregierung.


22. August 2017

Historische Dorfkerne in Brandenburg: Hohenseefeld und Fürstlich Drehna sind neue Mitgliedsdörfer

Minister Vogelsänger gratulierte den neuen Mitgliedern der AG Historische Dorfkerne im Land Brandenburg: Hohenseefeld (Gemeinde Niederer Fläming; Landkreis Teltow -Fläming) und Fürstlich Drehna (Stadt Luckau; Landkreis Dahme -Spreewald).


7. August 2017

Förderung von Rückkehrerinitiativen im Land Brandenburg

In den 1990er und 2000er Jahren waren die ostdeutschen Bundesländer geprägt von einer sehr starken Abwanderung insbesondere ins frühere Bundesgebiet. Die Migrationsforschung zeigt, dass mittlerweile ein deutlicher Anteil der ehemals Abgewanderten eine Rückkehr in die alte Heimat zumindest in Betracht zieht

Die Landesregierung unterstützt deshalb in den Jahren 2017 und 2018 Initiativen, Projekte und Maßnahmen zur Förderung von Rückkehr und Zuzug mit jährlich bis zu 200.000 Euro.


24. Juli 2017

Grüne Woche: Bewerbung für einen Ausstellerplatz für die Brandenburg-Halle 2018 startet

Potsdam – Das Brandenburger Agrarministerium richtet auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin im Januar wieder eine eigene Halle aus. Die Messehalle 21A soll für zehn Tage zum Schaufenster des ländlichen Brandenburgs werden. Der wichtigste Branchentreff der Ernährungs-, Land- und Forstwirtschaft und des Gartenbaus öffnet vom 19. bis 28. Januar 2018 seine Tore.

Brandenburg hält 2018 an dem bewährten Hallenkonzept eines Markplatzes fest. Regionale Produktvielfalt an den Ausstellerständen, Musik und Tanz, Profis und Laien auf der Bühne, Brandenburger Köche im Kochstudio, Info-Angebote zu Reisen und Speisen gehören während der zehn Messetage zum Hallenprogramm. Medienpartner ist Antenne Brandenburg mit dem gläsernen Antenne Studio vor Ort.

Vom 24. Juli bis 5. September 2017 sind Brandenburgs Unternehmen der Land- und Ernährungswirtschaft, des Gartenbaus und des Fischereiwesens, Anbieter des ländlichen Tourismus und des ländlichem Handwerks aufgerufen sich für einen Ausstellerplatz in der Landesschau in der Messehalle 21a zu bewerben.

Die Anmeldeunterlagen stehen online zur Verfügung: www.mlul.brandenburg.de/gruenewoche

Nachfragen und weitere Informationen bei:

Monika Zillmann, Tel: 0331 866- 7618 oder 0172 329 7940
Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg


„Energieautarkes Dorf zum Anfassen“

Das Brandenburger Projekt aus Feldheim, in der LEADER-Region Fläming-Havel wurde auf der Website des Europäischen Netzwerk für ländliche Entwicklung (ENRD)  veröffentlich: enrd.ed.europa.eu

Mehr Informationen zum Informations- und Beratungszentrum Neue Energien Forum Feldheim finden Sie außerdem auf der Website des ELER in Brandenburg, denn es ist als Projekt des Monats Juni 2017 ausgezeichnet: http://www.eler.brandenburg.de/sixcms/detail.php/699176


3. Juli 2017

Ideenwettbewerb gestartet

http://www.mobil-und-versorgt.de: Die Aktivierungsphase und Bestandsaufnahme im o.g. Modellvorhaben ist abgeschlossen und die Konzeptentwicklung ist gestartet. Auf Basis der Raum- und Erreichbarkeitsanalysen wurden Handlungsfelder definiert. Neben modellregionsübergreifenden Handlungsbedarfen zeigten sich vor allem auch regionalspezifische Bedarfe zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge und Sicherstellung der Mobilität. Vielerorts wurden dahingehend in den vergangenen Jahren umfangreiche Konzepte zur Verbesserung der regionalen Situation entwickelt, wobei viele Maßnahmenvorschläge aufgrund fehlender Finanzierungs-möglichkeiten (noch) nicht umgesetzt werden konnten.
Ausgehend von den bestehenden Konzepten und Projektideen, soll im Rahmen des o.g. Modellvorhabens den regionalen Akteuren die Möglichkeit gegeben werden, Ideenvorschläge für eine Umsetzung im Rahmen des o.g. Modellvorhabens einzureichen.


Bürgerbus Hoher Fläming“ droht die Auflösung

http://www.maz-online.de: Weil Fahrer fehlen, fährt der Bürgerbus im Hohen Fläming ab Juli nur noch als Rufbus am Wochenende. Um auf seine Notsituation aufmerksam zu machen, hat der Verein jetzt einen Brandbrief an die Gemeinden geschrieben. Sollten sich keine neuen Mitglieder finden, droht dem Verein gar die Auflösung. ...


23. Juni 2017

Neuer Dialog verfügbar: Lernreise 2017 nach Mecklenburg-Vorpommern - Erkenntnisse und Schlussfolgerungen

Die Enquete-Kommission hat in ihrer letzten Sitzung das Papier: Lernreise 2017 nach Mecklenburg-Vorpommern - Erkenntnisse und Schlussfolgerungen" beschlossen.

Nun sind wieder Sie gefragt. Sagen Sie Ihre Meinung unter http://bit.ly/2s1059j.


Landesregierung würdigt Verein "Demokratie und Integration Brandenburg"

http://www.blickpunkt-brandenburg.de: Potsdam / Seddiner See. Der Chef der Brandenburger Staatskanzlei, Thomas Kralinski, hat dem Verein "Demokratie und Integration Brandenburg" große Verdienste um die Entwicklung der Zivilgesellschaft des Landes bescheinigt. "Der Träger der RAA Brandenburg und der Mobilen Beratungsteams hat sich vorbildlich um das Land verdient gemacht und positive Tugenden und Eigenschaften wie Weltoffenheit, bürgerschaftliches Engagement und Zivilcourage entscheidend mitgeprägt", sagte der Staatssekretär auf der Veranstaltung zum 25. Vereinsjubiläum am Montag in der Gemeinde Seddiner See. ...


17. Juni 2017

Neue Kooperation hilft der Wirtschaft

https://www.ihk-potsdam.de: Vernetzt in Stadt und Land: Damit dies zukünftig in einer stärker ausgebauten Bildungslandschaft in der Region möglich ist, bündeln die Industrie- und Handelskammer Potsdam und der Landkreis Potsdam-Mittelmark ihre Kräfte im Projekt ELAN. Das steht für Engagement, Lebenslanges Lernen, Aktiv vor Ort und Netzwerke. Die Kooperationsvereinbarung zum Aufbau eines kommunalen Bildungsmanagements zwischen Landkreis und Kammer unterzeichneten heute der 1. Beigeordnete des Landkreises Potsdam-Mittelmark, Christian Stein, und Mario Tobias, Hauptgeschäftsführer der IHK Potsdam, in der Kreisverwaltung in Bad Belzig. ...


25 Jahre für den ländlichen Raum: pro agro feiert Silberhochzeit

https://www.proagro.de: Schönwalde-Glien – Ein Vierteljahrhundert ist der Verband pro agro mittlerweile Partner, Botschafter, Vermittler, Unterstützer und Ideengeber für den ländlichen Raum und das sehr erfolgreich. Dieses Jubiläum beging der Verband feierlich – mit einem kleinen Rückblick, einem Einblick in die aktuellen Tätigkeiten und natürlich einem Ausblick. Denn die Arbeit für den ländlichen Raum ist noch lange nicht abgeschlossen. Ministerpräsident Dietmar Woidke gratulierte zum Jubiläum und sagte: „pro agro setzt sich seit 25 Jahren für einen starken ländlichen Raum ein. Als Spezialist für regionale Vermarktung und Vernetzung hat der Verein dabei viel erreicht für Land und Leute. ...


Arbeitsgemeinschaft historische Dorfkerne wird durch Fürstlich Drehna und Hohenseefeld verstärkt

http://www.mlul.brandenburg.de: Fürstlich Drehna/Hohenseefeld - Die AG Historische Dorfkerne im Land Brandenburg hat die Gemeinden Fürstlich Drehna (Stadt Luckau) und Hohenseefeld (Gemeinde Niederer Fläming) als neue Mitglieder aufgenommen. Damit sind die Landkreise Dahme-Spreewald beziehungsweise Teltow-Fläming erstmals mit Vertretern als Verstärkung in diesem interkommunalen Verbund dabei. Hohenseefeld war der Drittplatzierte im 9. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2015 und vertrat Brandenburg erfolgreich 2016 beim Europäischen Dorfwettbewerb. ...


Förderaufruf: Gut Älterwerden im vertrauten Wohnumfeld – Kurze Wege gemeinsam gestalten

 

Die Fachstelle Altern und Pflege im Quartier im Land Brandenburg (FAPIQ) ruft im vierten Jahr in Folge Projekte dazu auf, sich mit innovativen Ideen zum Thema "Gut Älterwerden im vertrauten Wohnumfeld" zu bewerben. Der Schwerpunkt des Förderaufrufs im Jahr 2019 liegt auf der gemeinsamen Gestaltung der Erreichbarkeit von Angeboten. Bewerben kann man sich ab sofort bis zum 1. April 2019.

FAPIQ fördert praxisnahe Ideen - von der Mitfahrerbank, über die Schaffung von Nachbarschaftstreffs bis hin zu Beratungsangeboten vor Ort. FAPIQ unterstützt vor allem kleine Ideen und freut sich auf möglichst vielfältige Bewerbungen. Geförderte Beiträge werden im Rahmen des FAPIQ-Fachtags am 23. Oktober 2019 in Potsdam vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie gewürdigt.

Es stehen insgesamt 45.000 Euro Fördergelder der Pflegeoffensive des Landes Brandenburg zur Verfügung. Die eingereichten Beiträge werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Damit sollen möglichst viele Projekte und Maßnahmen im Land Brandenburg unterstützt werden.

Katharina Wiegmann, Projektleitung von FAPIQ, verdeutlicht: „Es gibt viele gute Ideen für das Leben im Alter in Brandenburg. FAPIQ konnte mit dem Förderaufruf bisher 34 Projekte fördern. Wir sehen immer wieder, dass kurze Wege im Quartier einen wichtigen Beitrag zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben leisten. Damit sich noch mehr Menschen engagieren, unterstützen wir sie auf dem Weg ihrer Projektumsetzung mit Beratung rund um den Förderaufruf."

15. – 16. Juni 2019

25. Brandenburger Landpartie: Land ist, wo Landwirtschaft ist – Das volle Leben

Über 200 Landwirtschaftsbetriebe öffnen auch in diesem Jahr ihre Tore für Interessierte, die einen Blick hinter die Kulissen des Landlebens werfen wollen. Die Besucher können direkt vor Ort Tradition und Moderne erleben und regionale Produkte genießen.

Eröffnet wird die 25. Brandenburger Landpartie mit Minister Vogelsänger, Landesbauernpräsident Hendrik Wendorff, der Vorsitzenden des Brandenburger Landfrauenverbands Jutta Quoos sowie Teltow-Flämings Landrätin Kornelia Wehlan am 15. Juni durch den Geschäftsführer des AWO-Guts und Vizepräsidenten des Landesbauernverbands, Heiko Terno. Das AWO-Reha-Gut Kemlitz betreibt als Inklusionsbetrieb seit 1994 Ackerbau und Milchwirtschaft. Das Gut bietet: Beschäftigungsmöglichkeiten für kranke, sozial benachteiligte und beeinträchtigte Menschen. Gäste sollen moderne Landwirtschaft mit einem Shuttle zwischen Gutshof, Kartoffelschälung und Milchviehanlage hautnah erleben. Ein buntes Kulturprogramm wird die offizielle Eröffnung um 11 Uhr umrahmen.

Land Brandenburg EU
Smartphone Mobile Website